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Das Salz in der Suppe 

Das Salz in der Suppe - Salz, das Gewürz Nr. 1

Das Salz in der Suppe Salz gehört zu den bedeutendsten Gewürzen der Welt. So teilte schon Jesus seinen Jüngern mit, dass diese das "Salz der Erde" seien. Diese Metapher drückt aus, dass der Mensch ohne Salz nicht leben kann. Da die Jünger als Salz bezeichnet werden, wird die Bedeutung ihrer Mission hervorgehoben. Salz gliedert sich in Speise-, Koch- und Tafelsalz auf und wurde damals als "weißes Gold" bezeichnet. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass viele Städte durch den Handel mit Salz zu großem Reichtum gelangten. Salz war schon frühen Kulturen wie den Babyloniern und Sumerern bekannt, diese nutzten den wertvollen Rohstoff zur Konservierung von Lebensmitteln. 

Für den menschlichen Körper ist Salz essentiell. So werden der Wasserhaushalt, das Nervensystem, die Verdauung und der Knochenaufbau durch den wichtigen Nährstoff unterstützt. Der tägliche Bedarf an Salz liegt ca. bei 3 Gramm, bei einigen Erkrankungen oder einer starken Schweißabsonderung steigt dieser auf bis zu 20 Gramm an. Die enorme Bedeutung von Salz für die menschliche Physiologie ist auch an der Tatsache zu erkennen, dass der Körper einen eigenen Geschmackssinn für Salz entwickelt hat. Eine Über- oder Unterdosierung von Salz kann schwere gesundheitliche Folgen nach sich ziehen, so erzeugt ein dauerhaft hoher Salzverbrauch ein Durstgefühl, dieses führt zu einer erhöhten Aufnahme von Wasser und einer möglichen Schädigung der Nieren.

Salz liegt zumeist in kristalliner Form vor und muss vor seiner Verwendung gemahlen werden. In der südeuropäischen Küche wird für viele Gerichte grobkörnigeres Salz verwendet (z.B. Salate), dass sich dann durch die Flüsskeit der Speisen langsam auflöst. Bei uns wird das Salz bereits fein gemahlen gekauft oder kann direkt bei der Zubereitung der Speisen oder am Tisch mit Hilfe einer Salzmühle gemahlen werden. Dabei kommen mechanische bzw. elektromechanische Geräte zum Einsatz.

Das Salz in der Suppe

Salzmühlen bestehen in der Regel aus dem (Kegel)Mahlwerk, einer Justiereinrichtung und der Verkleidung aus Holz, Stahl oder Kunststoff. Aufgrund der aggressiven Eigenschaften des Salz, bei der eine Rostgefahr besteht, haben Salzmühlen häufig ein Kunststoff- oder Keramikmahlwerk. Oder die Mühlen, wie z.B. die von Peugeot verfügen über ein nichtrostendes Mahlwerk aus Edelstahl.

Aufgrund seiner Eigenschaft als Mineral behält Salz den intensiven Geschmack auch nach längerer Lagerung. Der Vorteil einer Salzmühle besteht darin, dass man mit einem verstellbaren Mahlwerk eine passende, gewünschte Körnung erzeugen kann. Gegenüber herkömmlichen Salzstreuern liegt der Nutzen einer Salzmühle außerdem darin, dass bei der Salzmühle keine Löcher verstopfen können.

Das Salz in der Suppe

Heutzutage spielt Salz vor allem als Gewürz eine wichtige Rolle, denn die meisten Speisen schmecken ohne Zugabe von Salz fad und kraftlos. Nicht umsonst wird vom "Salz in der Suppe" geredet. Über die Geschmacksverbesserung hinaus, hat das Salz aber auch weitere wichtige Funktionen: so stabiliert Salz die Stärke und hilft somit wichtige Inhaltsstoffe zu erhalten Daher kommt in das Brot immer eine Prise Salz rein. Häufig backt man in einer Salzkruste, um den Braten zu isolieren, wodurch er im eigenen saft garen kann. Auch Gemüse wird gewöhnlich im Salzwasser gekocht. Durch das Salz werden die Zellwände aufgeschlossen, wodurch sich die Garzeit verkürzt und wertvolle Vitamine und Inhaltsstoffe geschont werden.

Die Gewinnung von Salz kann durch verschiedene Methoden erfolgen. Die wohl berühmteste ist die Entsalzung von Meerwasser, wo durch die Verdunstung des Wassers das Nebenprodukt Salz übrig bleibt. Des Weiteren ist die historische Salzgewinnung im Bergbau zu nennen. Hier wird Salzstein mit einem relativ minderwertigen Salzgehalt abgebaut.

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