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Vive la Casserolle – Französische Klassiker aus dem Gusseisenbräter Teil 4: Vom Poule au Pot zum Coq au Vin

Montag, 12. April 2010

Vive la Casserolle – Französische Klassiker aus dem Gusseisenbräter Teil 4: Vom Poule au Pot zum Coq au Vin

Eigentlich kommt der große Klassiker aus dem Burgund und wird natürlich bestenfalls mit einem kräftigen Burgunder Wein wie dem gängigen Pinot Noir oder einem Côte d’Or geschmort (sehr gut passt ebenso ein kräftiger Sizilianer Rotwein). Als „Coq au Riesling“ wird das Gericht im Elsass serviert. Aber auch sanfter et „tout en rose“ wird er im Jura als „Coq à la Jurassienne“ mit Rosé begossen. Bitte eine Regel beherzigen: Auf keinen Fall einen billigen Kochwein verwenden!

Wie man das “authentische” Coq au Vin zubereitet und zelebriert, was das Besondere am französischen Hähnchen ist und welchen Stellenwert das Huhn in den Töpfen bzw. Gusseisenbrätern Frankreichs spielt, dass erfahren Sie in unserem 4. Teil aus der Serie “Französiche Klassiker aus dem Gusseisenbräter”. Freuen Sie sich unter dem folgenden Link auf mehr:
http://www.kochform.de/Franzoesische_Klassiker_4_Coq_au_Vin.htm

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Vive la Casserolle – Französische Klassiker aus dem Gusseisenbräter Teil 2: Boeuf Bourguignon

Dienstag, 02. März 2010

Vive la Casserolle – Französische Klassiker aus dem Gusseisenbräter Teil 2: Boeuf Bourguignon

Das wesentliche Geheimnis des Boeuf Bourguignon

…ist  schnell verraten: das Gericht auf kleiner Flamme möglichst so lange schmoren lassen, bis man das Fleisch ohne Mühe mit der Gabel zerkleinern kann. Durch das beigegebene Gemüse wie Zwiebeln und Möhren wird die Sauce schon fast von allein sämig und rund. Der Wein gibt vordergründig sein Aroma, natürlich begleitet von dem einen oder anderen Gewürz wie Lorbeer, französische Kräuter und viel schwarzer Pfeffer. Man könnte sagen, die eigentliche Arbeit “das Schmoren” erledigt sich also fast von allein. Die wichtigsten Gehilfen sind die Zeit und ein solider, hermetisch abgeschlossener Gusseisentopf mit schwerem Deckel, der die meiste Zeit (3-5! Stunden) ohne weiteren Einsatz, aber natürlich unter der feinfühligen Aufsicht des Bourguignonischen “Cuisinier/ères” auf dem Herd vor sich hin gart.

Nicht umsonst haben die Franzosen eine große Auswahl hervorragender Töpfe und wohl bemerkt, auch passgerechte Deckel aller Façons. La “pothine” oder “pothin” ist beispielsweise ein schwerer Gusseisentopf, in dem man das Fleisch entweder über einem offenen Feuer oder am Rand des Küchenherds schmoren lässt. In der Provence gibt es den “daubière”- einen bauchigen Topf aus glasiertem Ton, in dem man traditionsgemäß das Fleisch “en daube” zubereitet. Die 1:1 Übersetzung für Schmortopf ist “la brasière”, in dem das “viande braisée” geköchelt wird. Gängig ist die, mit keck-coquinem Wortklang betitelte “cocotte” oder die verrucht klingende “sauteuse” und “stufato” ist das korsische Wort für Schmorbraten. Die Devise lautete also einfach nur: ist das Fleisch im guten Topf “à la casserole” ist der Braten doch schon fast im sicheren Hafen.

Wie man ein “echtes” Boeuf Bourguignon zubereitet, welche Variationen es von diesem französischen Klassiker gibt, welches Rindfleisch dafür in den Gusseisentopf darf und welcher Wein der ideale Begleiter zu diesem fantastischen Gericht ist, erfahren Sie unter dem folgenden Link:
http://www.kochform.de/Franzoesische_Klassiker_2_Boeuf_Bourguignon.htm

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Vive la Casserolle – Französische Klassiker Teil 1: Bouillabaisse

Freitag, 26. Februar 2010

Vive la Casserolle – Französische Klassiker aus dem Gusseisenbräter Teil 1: Bouillabaisse

In unserer Serie der französischen Klassiker widmen wir uns heute der Königin der Fischsuppen: der Bouillabaisse. Diese “potage” (Eintopf) hat heute nichts mehr mit dem ursprünglichen, aus der reinen Armut entstandenen Gericht zu tun. Damals war es eine schlichte, aus Fischresten, die aufgrund von kleinen Unschönheiten nicht verkauft wurden, gekochte, tagtägliche Mahlzeit. Heute werden für eine echte Bouillabaisse nur die besten Fischsorten verwendet. 

Fischspezialisten vor Ort empfehlen, neben den Klassikern Drachenkopf , Meeraal oder die Dorade ebenso Heilbutt, Schellfisch, Rotbarbe, Seeteufel, oder Knurrhahn. Die Fische sollten sich je zur Hälfte aus »poisson ferme« (Rascasse, Baudroie, Grondin etc.) und »poisson tendre« (Saint pierre, Loup de mer, Rougets etc.) (fest- und zartfleischigen) zusammensetzen. Als weitere “auch heimische Fischsorten” eignen sich vor allem: Saibling, Forelle, Zander, Karpfen, Schellfisch, Bürschling sowie auch (und das fakultativ) Langusten, Muscheln oder Bärenkrebse. Der Basissud der Bouillabaise ist aber wohl bemerkt zumeist aus kleinen Fischen gekocht, les “poissons de roche”, die der “echten” Bouillabaisse ihren würzigen Geschmack geben.

Wie eine original französische Bouillabaisse zubereitet wird, erfahren Sie unter dem folgenden Link:
http://www.kochform.de/Franzoesische_Klassiker_1_Bouillabaisse.htm

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