Mit ‘Coq au vin’ getaggte Artikel

Coq au vin

Donnerstag, 20. Mai 2010

Coq au vin (für 4 Personen)

Zutaten

1,2 kg Hähnchenteile, 100 g geräucherter, durchwachsener Speck, 4 EL Butter, 250 g Schalotten, 1 Lorbeerblatt, 1 Zweig Thymian und Rosmarin, 2 Stängel Petersilie und Basilikum, 1 EL Cognac oder Weinbrand, 500 ml Rotwein, 1 EL Tomatenmark, 300 g Champignons,
3 EL Crème fraîche, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Mehl

Zubereitung

  1. Vom Speck die Schwarte abschneiden, dann die Scheiben quer in 1 cm breite Streifen schneiden. Die Schalotten längs halbieren oder vierteln, so dass sie etwa die Größe der Speckstreifen haben.
  2. Die Hähnchenteile von allen Seiten mit Salz und Pfeffer kräftig einreiben und im Mehl wälzen.
  3. Etwas Butter in einem Topf zerlassen und den Speck 3-4 Minuten bei kleiner Hitze ausbraten. Die Schalotten zufügen und weitere 3 Minuten braten. Anschließend Speck und Schalotten aus dem Topf nehmen und beiseite stellen.
  4. Etwas Butter in den Topf geben. Die Hähnchenteile nacheinander in dem Bratfett bei mittlerer Hitze 3-4 Minuten anbraten, bis sie etwas Farbe bekommen.Immer nur so viele Teile anbraten, wie gerade in den Topf passen.
  5. Nach dem Anbraten, Speck und Schalotten wieder in den Topf geben sowie Thymian, Rosmarin, Petersilie, Basilikum mit einem Faden zusammen binden und ebenfalls zufügen.
  6. Den Wein und den Cognac bzw. Weinbrand in den Topf gießen und aufkochen. Das Tomatenmark unterrühren. Auf kleine Hitze herunterschalten und den Topf mit einem Deckel zudecken. Die Hähnchenteile ca. 50 Minuten schmoren.
  7. Inzwischen die Champignons putzen, entstielen und je nach Größe halbieren oder vierteln. 1 EL Butter zerlassen und die Pilze in einer Pfanne bei starker Hitze 2 Minuten anbraten.
  8. Anschließend die Pilze mit etwas Salz und Pfeffer würzen und mit ein paar Spritzern Zitronensaft beträufeln.
  9. Die Hähnchenteile aus dem Topf nehmen. Jetzt 1 EL Butter mit 1 EL Mehl verkneten und in die Soße geben. Crème fraîche zufügen und die Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken. Champignons in die Soße geben.
  10. Hähnchenteile wieder in den Topf geben und im Bräter servieren.

Nützliches Werkzeug
Le Creuset Bräter: http://www.kochform.de/Le_Creuset_Braeter.htm

Es sind noch keine Kommentare zu diesem Artikel vorhanden. Wenn du einen Kommentar schreiben möchtest, dann klick bitte hier. »

Vive la Casserolle – Französische Klassiker aus dem Gusseisenbräter Teil 4: Vom Poule au Pot zum Coq au Vin

Montag, 12. April 2010

Vive la Casserolle – Französische Klassiker aus dem Gusseisenbräter Teil 4: Vom Poule au Pot zum Coq au Vin

Eigentlich kommt der große Klassiker aus dem Burgund und wird natürlich bestenfalls mit einem kräftigen Burgunder Wein wie dem gängigen Pinot Noir oder einem Côte d’Or geschmort (sehr gut passt ebenso ein kräftiger Sizilianer Rotwein). Als „Coq au Riesling“ wird das Gericht im Elsass serviert. Aber auch sanfter et „tout en rose“ wird er im Jura als „Coq à la Jurassienne“ mit Rosé begossen. Bitte eine Regel beherzigen: Auf keinen Fall einen billigen Kochwein verwenden!

Wie man das “authentische” Coq au Vin zubereitet und zelebriert, was das Besondere am französischen Hähnchen ist und welchen Stellenwert das Huhn in den Töpfen bzw. Gusseisenbrätern Frankreichs spielt, dass erfahren Sie in unserem 4. Teil aus der Serie “Französiche Klassiker aus dem Gusseisenbräter”. Freuen Sie sich unter dem folgenden Link auf mehr:
http://www.kochform.de/Franzoesische_Klassiker_4_Coq_au_Vin.htm

Es sind noch keine Kommentare zu diesem Artikel vorhanden. Wenn du einen Kommentar schreiben möchtest, dann klick bitte hier. »

Was die Ur-Oma in den Kochtopf schnippelte

Donnerstag, 08. April 2010

Was die Ur-Oma in den Kochtopf schnippelte

In einem Land wie Deutschland, mit vielen Nachbarn, in dem sich die Grenzen mehrfach verschoben haben, integrierte man hierzulande eine Menge Einflüsse von außen. Seit der Völkerwanderung zogen fremde Stämme hindurch, Besatzer und Einwanderer, Fremdarbeiter und Ferntouristen reicherten die Speisekarte an. Die bodenständige deutsche Hausmannskost hielt sich dennoch wacker und nahm das Beste der fremden Einflüsse in sich auf. Kalbshaxe fand sich als Osso bucco im Bräter wieder, Schmorbraten als Boeuf à la mode, das Suppenhuhn als Coq au vin.

Um 1850 kamen die ersten gußeisernen Kochgeschirre in die begüterteren Haushalte. Riesige Kochtöpfe setzen, direkt in die Glut gehängt, nach und nach eine Ruß-Patina an. Der Hausfrau wurde intensive Pflege abverlangt: Zum Einfetten der Herdplatten benutzte man Speckschwarten, die Flügelspitzen der Schlachtgänse dienten zum Fegen des Rußes. Der Schornsteinfeger musste zur Reinigung durchs Dach in den Kamin klettern.

Hier finden Sie eine Vielzahl leckerer Rezepte und Informationen aus Ur-Omas Zeiten:
http://www.kochform.de/Was_die_Ur_Oma_in_den_Kochtopf_schnippelte.htm

Es sind noch keine Kommentare zu diesem Artikel vorhanden. Wenn du einen Kommentar schreiben möchtest, dann klick bitte hier. »