Mit ‘Gusseisentopf’ getaggte Artikel

Niedrigtemperaturgaren: Kein Braten wie jeder.

Montag, 07. Mai 2012

Zarter geht’s nicht.
Niedrigtemperaturgaren: Kein Braten wie jeder.

Der Geduldige habe allen Reichtum der Welt, sagt man in Liberia. Auf die Küchenwelt übersetzt, verspricht Geduld einen Genuss vom Allerfeinsten. Wolfram Siebeck gilt als ein Vorreiter des andächtig-langsamen Garens und – anfänglich belächelt von den eher robusten Herdcowboys – schwören mittlerweile nicht nur die Softies unter den Gourmets darauf: Niedrigtemperaturgaren klingt nach einem Unwort, ist aber der Schlüssel zu einem aufregenden Fleischerlebnis.

Neben einem ordentlichen gusseisernen Bräter oder einer Bratraine aus ofenfestem Porzellan und je einem Thermometer für Backofen (selbst neueste Backöfen neigen zu Temperaturschwankungen) und Bratenthermometer (das die Kerntemperatur und somit das Garende anzeigt) brauchen Sie nix extra. Außer den üblichen Küchen-Verdächtigen eben (Super-Messer, Bratenzange, Schöpflöffel, Pfannenwender, Schneidebrett). Perfektionisten vertrauen übrigens einem digitalen Bratenthermometer mit akustischer Warnfunktion.

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Und hier finden Sie das notwendige Werkzeug zum Niedrigtemperaturgaren.

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Was die Ur-Oma in den Kochtopf schnippelte

Donnerstag, 08. April 2010

Was die Ur-Oma in den Kochtopf schnippelte

In einem Land wie Deutschland, mit vielen Nachbarn, in dem sich die Grenzen mehrfach verschoben haben, integrierte man hierzulande eine Menge Einflüsse von außen. Seit der Völkerwanderung zogen fremde Stämme hindurch, Besatzer und Einwanderer, Fremdarbeiter und Ferntouristen reicherten die Speisekarte an. Die bodenständige deutsche Hausmannskost hielt sich dennoch wacker und nahm das Beste der fremden Einflüsse in sich auf. Kalbshaxe fand sich als Osso bucco im Bräter wieder, Schmorbraten als Boeuf à la mode, das Suppenhuhn als Coq au vin.

Um 1850 kamen die ersten gußeisernen Kochgeschirre in die begüterteren Haushalte. Riesige Kochtöpfe setzen, direkt in die Glut gehängt, nach und nach eine Ruß-Patina an. Der Hausfrau wurde intensive Pflege abverlangt: Zum Einfetten der Herdplatten benutzte man Speckschwarten, die Flügelspitzen der Schlachtgänse dienten zum Fegen des Rußes. Der Schornsteinfeger musste zur Reinigung durchs Dach in den Kamin klettern.

Hier finden Sie eine Vielzahl leckerer Rezepte und Informationen aus Ur-Omas Zeiten:
http://www.kochform.de/Was_die_Ur_Oma_in_den_Kochtopf_schnippelte.htm

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Vive la Casserolle – Französische Klassiker aus dem Gusseisenbräter Teil 3: Ragout

Donnerstag, 11. März 2010

Vive la Casserolle – Französische Klassiker aus dem Gusseisenbräter Teil 3: Ragout

Und um an dieser Stelle das Ragout auch einmal in die deftig-deutsche Sprache zu übersetzten: Ragout heißt hierzulande auch “Weißfleisch-Gulasch” oder auch geschmort oder gedünstetes Würzfleisch(neuhochdeutsch). “Weniger französisch” bezeichnet letzteres ein pikantes Gericht aus Fleischbrocken (Geflügel-, Wild- oder Fischstücken ) mit kräftigpikanter, säuerlich-sämiger Sauce, deren Bestandteile sich aus Wein oderEssig, sauren Gurken und Fleischbrühe zusammensetzen. Da das Ragout doch auch, allerdings sehr grobschlächtig betrachtet, in die Familie der “Eintöpfe” kategorisiert werden könnte, differenzierten wir hier vor allem seines guten Rufes wegen in die eleganten Unter- und Nebengruppen der Ragoutangehörigen. Nichtsdestotrotz ist die Grundvoraussetzung ein guter Topf, mit einem Wärme haltenden, schweren Deckel, der die Energie da hält, wo sie hingehört und den Vorgang hermetisch umschließt. Ein Gusseisentopf oder-bräter bietet die idealen Voraussetzungen für die Zubereitung eines Ragouts.

Wie das Ragout seine frankophile Raffinesse bekommt, welche Spielarten des Ragouts es gibt und welcher Wein das Ragout begleiten sollte, erfahren Sie im 3. Teil  unserer “Französische Klassiker aus dem Gusseisenbräter”, den Sie unter dem folgenden Link finden:
http://www.kochform.de/Franzoesische_Klassiker_3_Ragout.htm

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