Mit ‘Niedrigtemperaturgaren’ getaggte Artikel

Niedrigtemperaturgaren: Kein Braten wie jeder.

Montag, 07. Mai 2012

Zarter geht’s nicht.
Niedrigtemperaturgaren: Kein Braten wie jeder.

Der Geduldige habe allen Reichtum der Welt, sagt man in Liberia. Auf die Küchenwelt übersetzt, verspricht Geduld einen Genuss vom Allerfeinsten. Wolfram Siebeck gilt als ein Vorreiter des andächtig-langsamen Garens und – anfänglich belächelt von den eher robusten Herdcowboys – schwören mittlerweile nicht nur die Softies unter den Gourmets darauf: Niedrigtemperaturgaren klingt nach einem Unwort, ist aber der Schlüssel zu einem aufregenden Fleischerlebnis.

Neben einem ordentlichen gusseisernen Bräter oder einer Bratraine aus ofenfestem Porzellan und je einem Thermometer für Backofen (selbst neueste Backöfen neigen zu Temperaturschwankungen) und Bratenthermometer (das die Kerntemperatur und somit das Garende anzeigt) brauchen Sie nix extra. Außer den üblichen Küchen-Verdächtigen eben (Super-Messer, Bratenzange, Schöpflöffel, Pfannenwender, Schneidebrett). Perfektionisten vertrauen übrigens einem digitalen Bratenthermometer mit akustischer Warnfunktion.

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Und hier finden Sie das notwendige Werkzeug zum Niedrigtemperaturgaren.

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Der Sonntagsbraten – die Renaissance eines Familienrituals

Montag, 29. März 2010

Der Sonntagsbraten – die Renaissance eines Familienrituals

Kennen Sie das nicht auch aus Ihrer Kindheit? Sonntags nach dem Frühstück verschwand die Mutter in der Küche und tauchte erst wieder auf, wenn zur Mittagszeit würziger Bratenduft in der Luft lag und sich alle Generationen erwartungsfroh um einen großen Tisch versammelten. Dann kam seine Stunde, die er als Ehrengast in der Mitte des damastgedeckten Tisches zelebrierte, um vom Hausherrn fachgerecht zerteilt und von der fröhlichen Runde unter andächtigem Schmatzen verzehrt zu werden. Der Sonntagsbraten, ein Ritual, ein Mythos, eine richtig feine Sache.

Als die Küche leicht und international wurde, geriet das große Bratenstück zu Unrecht in ihren Schatten. Schnelle Pfanne war angesagt, Kurzgebratenes in aller Munde, Fleischskandale sorgten für Unruhe. Aber in Zeiten, in denen der gemeinsame Mittagstisch – zumindest in den Städten – der Vergangenheit angehört, die Zahl der Einzelhaushalte steigt und der sonntägliche Brunch triumphiert, feiert er doch wieder fröhliche Urständ – ein Braten ist mehr als ein sattmachendes, reichlich Protein und Vitamine spendendes Nahrungsmittel, er ist Trost und Reminiszenz, Emotion und Labsal, verspricht Feierlichkeit und Lebensqualität.

Gusseisenbräter – Außen schön knusprig und Innen schön saftig

Bestens geeignet für den Sonntagsbraten sind Bräter aus Gusseisen. Bräter, auch Schmortopf oder Kasserolle genannt, haben meistens eine ovale oder runde Form mit Deckel. Es gibt aber auch rechteckige Bräter, wie den Bayerischen Bräter. Bräter sind flacher als andere Töpfe. Die relativ große Fläche dient zum Braten und Schmoren von großem Bratgut, vornehmlich auch im Backofen.  Gusseisenbräter sind ideal für alles, was zunächst scharf angebraten und dann langsam geschmort oder gebraten werden soll. Aufgrund der schonenden Zubereitung behält das Fleisch seinen Eigengeschmack, wird Außen richtig knusprig und bleibt Innen schön saftig.

Wir haben einige unserer Sonntagsbraten-Lieblingsrezepte, die Sie unter dem folgenden Link finden können, für Sie zusammengestellt:
http://www.kochform.de/Der_Sonntagsbraten.htm

Nützliche Werkzeuge
Bräter aus Gusseisen: http://www.kochform.de/Braeter_aus_Gusseisen.htm

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Niedrigtemperaturgaren mit Gusseisenbrätern

Donnerstag, 25. Februar 2010

Das Prinzip des Niedrigtemperaturgarens

Schon vor etwa zehn Jahren beschrieb Wolfram Siebeck die Methode des Niedrigtemperaturgarens von Fleisch. Bei dieser Methode wird das Fleisch über mehrere Stunden konstant bei einer Temperatur von 80° C gehalten, es gart dadurch sehr langsam von außen nach innen durch, der Fleischsaft verbleibt im Inneren des Fleischstücks und tritt nicht aus. Daher bleibt das Fleisch sehr saftig, äußerst zart und aromatisch, die Inhaltsstoffe bleiben weitestgehend erhalten.

Voraussetzungen für den Braterfolg bei der Niedrigtemperatur-Methode sind die unbedingt einzuhaltende Temperatur und die Garzeit. Die Dauer hängt im Wesentlichen von der Art, der Dicke und dem Gewicht des Fleisches ab. Folgende Garzeiten dienen dabei z.B. als Richtwert, wenn das Fleisch vorher angebraten wird:

Ente (2,5 kg): 5 Std. 30 Min. (vorher 1 Std. bei 220 Grad anbraten)
Gans (4kg) :  6 Std. 30 Min  (vorher 1 Std. bei 220 Grad anbraten)
Spanferkel (1kg): 3 Std. bis 3 Std. 30 Min.
Schulterbraten (1,2kg) : 4 Std. bis 4 Std. 30 Min.                                           
Rinderbraten (1kg): 3 Std. bis 3 Std. 30 Min.
Roastbeef (1,2 kg) : 2 Std. 30 Min. bis 3 Std.
Kalbshaxe : 5 Stunden
Kalbsbraten (1,2 kg):  3 Std. bis 3 Std. 30 Min.
Lammkeule (1,5 kg) : 5 Std. 30 Min. bis 6 Std.
Rehbraten (1kg) : 2 Std. 30 Min.

Gusseisenbräter – das ideale Material zum Niedrigtemperaturgaren

Töpfe aus Gusseisen bieten spezifische Vorteile für die Zubereitung von Speisen nach der Niedrigtemperaturmethode, die sich auch beim Geschmack bemerkbar machen. Da ist zunächst die hohe Wärmeleitfähigkeit des Materials. Die Hitze wird dadurch im ganzen Topf gleichmässig verteilt und sie wirkt nicht allein vom Boden her. So werden die Speisen von allen Seiten auch auf dem Herd wie in einem kleinen Ofen schonend gegart. Ein weiterer Vorzug des Materials ist die Wärmespeicherung. Dadurch ist ein effizientes Kochen mit niedriger Energiezufuhr möglich. Das Grundprinzip des Niedrigtemperaturgarens, die in einer schonenden und aromaerhaltenden Wärmezufuhr besteht, wird durch Gusseisen also zusätzlich begünstigt. Unverzichtbar zum Niedrigtemperaturgaren ist ein Bratenthermometer, denn viele Öfen halten die Temperatur nicht zuverlässig ein und nur so läßt sich Kerntemperatur kontrollieren.

Nützliches Werkzeug

Bräter aus Gusseisen: http://www.kochform.de/Braeter_aus_Gusseisen.htm
Bratenthermometer: http://www.kochform.de/Messgeraete.htm

Weitere Informationen zum Niedrigtemperaturgaren finden Sie hier:
http://www.kochform.de/Garen_mit_der_Niedrigtemperatur_Methode_Gesund_und_aromatisch.htm

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