KochForm Freude am Kochen - kochen mit Freunden

Keine Panne mit der Pfanne 

Keine Panne in der Pfanne

Keine Panne in der Pfanne

Welche ist die Richtige?

Die einzig "wahre" Pfanne für jeden Zweck gibt es nicht. Wir empfehlen für die Grundausstattung mindestens die folgenden zwei Pfannentypen:

  1. Eine Pfanne benötigen Sie für scharf Angebratenes (z.B. Steaks). Dazu muss die Pfanne höhere Temperaturen aushalten. Unsere Empfehlung lautet: eine Gusseisenpfanne oder eine Schmiedeeisenpfanne.
  2. Die zweite Pfanne brauchen Sie für alles, was gerne anklebt (z.B. Parnierte Schnitzel) und nicht so hohe Temperaturen benötigt. Hier empfehlen wir für Einsteiger die antihaftbeschichtete Pfanne.

Worauf sollten Sie beim Pfannenkauf achten?

  1. Passende Pfannengrößen: Wichtig für die Pfannenwahl ist nicht nur, was Sie braten wollen, sondern es kommt auch auf die Menge an. So gibt Fleisch zunächst Wasser ab. Verwenden Sie eine zu kleine Pfanne, dann kann es bei der Zubereitung eines Gulasch leicht passieren, dass das Fleisch gekocht und nicht angebraten wird. Beschichtete Pfannen sollten dagegen nicht überhitzt werden. Das erreicht man nur, wenn man den Pfannenboden gleichmäßig bedeckt. Quintessenz: Leisten Sie sich mindestens zwei Pfannen mit einem unterschiedlichen Durchmesser, z.B. eine 18er und eine 28er.
  2. Pfannenboden: Alle qualitativ hochwertigen Pfannen haben, unabhängig vom Material aus dem sie bestehen, im kalten Zustand einen ganz leicht nach innen gewölbten Boden. Erst bei Erwärmung dehnt sich der Boden aus und liegt dann ganz Plan auf der Kochplatte. Dadurch wird die Wärme optimal verteilt und gleichmäßig an das Bratgut abgegeben. Wenn sich das Fett in der erwärmten Pfanne nicht mehr gleichmäßig verteilt und an einer Stelle sammelt, ist das ein Zeichen dafür, dass der Boden nicht mehr plan auf dem Herd aufliegt. Spätestens jetzt sollten Sie über die Anschaffung einer neuen Pfanne nachdenken.
  3. Bratgut: Ausschlaggebend für die Zahl und Typen ihrer Pfannen, sind die Gerichte, die sie gerne zubereiten. Sollten Sie z.B. viel filettierten Fisch mit Gemüse essen, dann sollten Sie überlegen, ob Sie sich nicht lieber zwei antihaftbeschichtete Pfannen anschaffen. Für Freunde der asiatischen Küche, wird dagegen der Wok an oberster Stelle in der Pfannen-Hierarchie stehen.
  4. Brattechnik: Kochprofis geben das Fett erst in die heiße Pfanne. Das Braten ohne Inhalt sollte bei einer beschichteten Pfanne allerdings vermieden werden, da die Beschichtung beschädigt werden kann. Spitzenköche verwenden daher Gusseisen-, Stahl oder Kupferpfannen.
  5. Reinigung: Die Pfannentypen stellen unterschiedliche Anforderungen an die Reinigung. Die antihaftbeschichtete Pfanne ist am einfachsten zu reinigen, solange die Beschichtung nicht beschädigt ist. Meisten reicht das Auswischen mit einem weichen Küchentuch oder das Abspülen mit heißem Wasser ohne Spülmittel. Pfannen gehören grundsätzlich nicht in den Geschirrspüler. Für Pfannen aus Aluminiumguss verbietet sich das sogar, da das Aluminium schwarz wird und abfärbt. Jede Pfanne sollte nach der Reinigung leicht eingeölt werden, um die Beschichtung zu schützen oder Korrosion zu verhindern. Gusseiserne und Kupferpfannen müssen vor der ersten Nutzung eingebrannt werden.
  6. Griffe: Die Griffe müssen fest sitzen und dürfen nicht wackeln. Geschraubte Griffe können Sie jederzeit wieder anziehen. Am Übergang zwischen Griff und Pfannenkörper sollten keine Zwischenräume sein, in denen sich Speisereste absetzen können. Möchten Sie Ihre Pfanne auch in den Backofen schieben, dann dürfen Sie keine Holz- oder Kunststoffgriffe nehmen.
  7. Herdart: Pfannen aus Aluminium sind für Induktionsherde nicht geeignet, da diese Pfannen einen magnetisierbaren Boden benötigen.

Es ist Angebraten!