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Kleine Gourmets 

Kleine Gourmets oder niedliche Mäkel-Monster?

Kleine Gourmets

Es gibt ihn noch, den unsäglichen „Kinderteller“, der genauso ein Unwort ist wie das Jägerschnitzel. Welcher Jäger würde sich schon gerne zu einem fetttriefenden Fleischlappen verhackstücken lassen? Kinderteller gibt es überall dort, wo „deutsche Küche“ verheißen wird, in Raststätten, gutbürgerlichen Lokalen und Bahnhofsbistros. Gerne wird er mit Märchennamen aufgepeppt, was auch nichts daran ändert, dass das was auf ihm liegt, in der Regel weder besonders appetitlich noch gesund ist. Warum soll gerade unser Nachwuchs im Gefühl aufwachsen, dass lebenserhaltende Nahrungsaufnahme ein lästiges Übel sei?

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Kinder am meisten auf Nudeln mit Ketchup, Pommes rot/weiß, Fischstäbchen mit Mayosalat stehen. Im Einzelfall mag das auch zutreffen, vor allem wenn die Eltern selbst einen ausgeprägten Hang zu Fastfood und Fertiggerichten haben. In unseren Genen, die ja bekanntlich immer noch die des Steinzeitmenschen sind, ist diese Neigung jedenfalls nicht verankert.

Unsere Vorfahren waren ständig auf der Suche nach möglichst energiereicher Nahrung, die ihr Überleben sicherte. Wann immer sie auf Beeren oder Bären trafen, wurde beides sofort verspeist, zugegeben mit unterschiedlichem Jagdaufwand und schwankendem Jagdglück. Man darf annehmen, dass der Steinzeitmensch Respekt vor seiner Nahrung empfand. Heute, wo Nahrung allgegenwärtig und ständig verfügbar ist, ist ihre Wertigkeit vielfach auf das Niveau von Alltagsgewohnheiten wie Zähneputzen gesunken.

Lecker Fischklößchen statt fettiger Fischstäbchen
Geeignet sind grätenarmer Rotbarsch, Kabeljau, Lachsfilet. Ca. 800 g Fischfilet grob hacken und kühl pürieren. 100 ml Sahne, 2 Bio-Eier, 2 EL Zitronensaft einrühren, salzen, pfeffern. Kalt stellen. 400 ml Fischfond mit 100 ml Sahne auf die Hälfte reduzieren, mit Zitronenabrieb, Saucenbinder aufkochen und mit einem verschlagenen Eigelb binden. Mit zwei Tropfen Sojasauce, Dill- oder Kerbelblättern abschmecken. Fischnocken ausstechen und in köchelndem Salzwasser gar ziehen lassen. Dazu: Wildreis & zarte Frühlingsgemüse (Möhrchen, Kohlrabi, Spinat, Pastinaken, Petersilienwurzel, Spargel, Zuckerschoten)

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Kartoffelsalat Halloween
Erst die Marinade aus Raps- oder Olivenöl, Obstessig, Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, Schuss Agavendicksaft verrühren. Fein gehackte Frühlingszwiebeln und dünne gekochte Kartoffelscheiben in der Sauce ziehen lassen. Hokkaido-Kürbiswürfel mit Schalotten, wenig Knoblauch und frischem Ingwer in Öl garen, salzen, mit den marinierten Kartoffeln vermengen. Mit gerösteten Kürbiskernen warm servieren.

Alle Generationen um einem Tisch versammelt?

Das kommt nicht mehr allzu häufig vor. Gemeinsame Mahlzeiten (in bäuerlichen Kulturen gemeinsam mit dem Gesinde) hatten immer etwas von einem Gemeinschaftserlebnis. Es gehört auch zu den Pflichten der Eltern, ihre Kids ordentlich zu ernähren. Ideal ist es, wenn sie es schaffen, dem Nachwuchs Nahrung nicht nur als lebenserhaltend, sondern als eine der schönsten Vergnügungen im Leben zu verkaufen. Achtsamkeit und Respekt vor dem frischen Qualitätslebensmittel gehören auch dazu. Eltern sind das beste Vorbild, wenn sie - trotz Zeitmangel - die täglichen Mahlzeiten so oft es geht mit Hilfe der bestmöglichen frischen Zutaten selbst zubereiten und diese gemeinsam mit allen Familienmitgliedern genießen.

Allerdings ist der Tag heutiger Kinder und Heranwachsender sehr verplant, die einzelnen Familienmitglieder nehmen oft zu ganz unterschiedlichen Zeiten und unter verdauungsstörenden Gewohnheiten (TV, Computer, beim Gehen) ihre Mahlzeiten ein. Doch eine Forsa-Umfrage belegt, dass 84 Prozent von 1000 befragten Müttern und Vätern zumindest auf das gemeinsame Mittagessen am Wochenende pochen.

Nudeln für alle: Spinat-Tomaten-Lasagne
800 g Tomaten (Dose) zerkleinern, mit Knoblauch, Salz, Pfeffer, 1-2 Tl rotem Pesto abschmecken. 700 geputzten frischen Blattspinat grob hacken, in etwas Olivenöl oder Ghee andünsten, mit Salz, Pfeffer, Prise Ingwer und gerösteten Pinienkernen würzen. In einer gebutterten Auflaufform abwechselnd Tomatensauce, Lasagneplatten, Spinat und 150 g Mozzarellastreifen schichten. Oberste Schicht bildet Tomatensauce, die mit 200 g geriebenem Parmesan bestreut wird. Bei 180 Grad (Umluft) backen.

Über den sozialen Effekt hinaus sollen Familienmahlzeiten - allein schon drei- bis fünfmal pro Woche - eine Menge positive Folgen haben: Der Nachwuchs ist weniger in Gefahr zu rauchen, zu kiffen oder Alkohol zu sich zu nehmen. Auch die Kommunikationsfähigkeit und Ausdrucksweise wachse, Essstörungen wie Anorexie oder Übergewicht würden vermieden, sagt eine Studie der Universität Illinois. Voraussetzungen wie ein Grundwissen über gesunde Ernährung und eine gemeinsame Tischkultur schaden dabei nicht. Gute Manieren, Stil, Konversationsfähigkeit machten vor Zeiten den Menschen erst gesellschaftsfähig.

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Essenverweigerer oder Kinder-Gourmets?

Ein weites Feld. Dazwischen liegt vermutlich die Normalität: Mütter, Väter, Großeltern womöglich, die versuchen, ihren Kids eine schmackhafte und gesunde Kost zu bieten und an eine Ernährungsweise heranzuführen, die sie nicht nur groß und stark macht, sondern ihnen auch ein gesundes Verlangen nach natürlichem Genuss vermittelt. Ess-Gewohnheiten bilden sich früh. Gemeinsam auf dem Bauernmarkt Mohrrüben aussuchen, an der Fischtheke zwischen Forelle und Kabeljau unterscheiden lernen und im Bio-Laden die Unterschiede zwischen Wirsing und Weißkraut, Blumenkohl und Brokkoli, Schalotten und Zwiebeln herausfinden, kann spielerisch zu einer lebenslangen Freundschaft führen.

Die Produktwerbung konzentriert sich allerdings immer mehr auf den kindlichen Esser und lockt mit bunten Bildern, Stickern, Spielzeugbeigaben und Cartoons hin zu mit versteckten Zuckern und schlechten Fetten üppig aufgepeppten Fertiggerichten, Smoothies, Süßgetränken, Snacks und Süßigkeiten. Eine scheinbar gesunde „Milchschnitte“ ist fetter als ein Stück Schokotorte. Dass das Fernsehen häufig mit am privaten Esstisch sitzt, führt dazu, dass bereits Zweijährige MacDonald-Symbole erkennen und Werbesprüche auswendig aufsagen können. Hamburger als Lebensphilosophie?

Geht doch: Möhren-Frikadellen!
400 g Bio-Möhrchen bürsten, schälen, raspeln. Mit 2 Bio-Eiern, 8 EL Vollkornmehl, je 1 EL fein gehackter Petersilie und Basilikum, Prise Paprika, Salz, Pfeffer und etwas Dosenmilch zu einem Teig verkneten. In heißem Öl Frikadellen goldbraun braten und mit gehackten bunten Paprikawürfeln bestreuen.

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Die Alternative aus dem Orient: Köfte
125 g rote Linsen 15 Minuten in wenig Wasser garen, 250 g Bulgur 5 Minuten mitkochen. Einen Schuss Balsamico zur Bekömmlichkeit. Zu einer bissfesten Masse quellen und abkühlen lassen. Kleingeschnittene glasig gebratene Zwiebeln mit Paprikamark, Chiliflocken mengen, kurz weiterbraten. Alle Zutaten mit kleingehackten Lauchzwiebeln, festen Schafskäsebröseln und Petersilie zu einem zähflüssigen Teig vermischen und handtellergroße Schiffchen formen. Mit einer Jogurt-Dillsauce und Zitronenschnitzen servieren.

Suppenkaspar war gestern

Kinder lieben es einfach, bunt und fröhlich und natürlich süß. Und finden es toll, wenn es beim Essen knuspert, kracht, knackt und knistert! Sie entdecken Lebensmittel mit allen Sinnen - mit Auge, Nase, Ohr und Mund - und mit den Fingern. Sie schnüffeln gerne an verschiedenen Kräutern und Gewürzen und freuen sich über die Vielfarbigkeit von Paprikaschoten. Sie lieben weiche Konsistenzen, essen lieber mild Gewürztes als Scharfes, mögen Suppen, Eintöpfe, sämige Gerichte, die mit der Zunge zerdrückt werden können und essen bereitwillig auch vorher verschmähtes Gemüse, wenn dieses so ganz nebenbei eine geschickte Camouflage-Verpackung erhält. Bislang abgelehnte Rohkoststreifen per Hand in einen leckeren Dip getaucht oder verhasste Obstsorten, die mit Fantasie auf einen Spieß gesteckt und in Schokosauce veredelt werden, verlieren ihren Schrecken.

Schinkenlauch mit Parmesan
Dünne Lauchstangen vom groben Grün befreien, halbieren und nicht zu weich dünsten. Mit magerem Schinkenspeck umwickeln, auf ein Backblech setzen, etwa 10 -12 Minuten bei 200 Grad im Ofen backen. Nach 5 Minuten kleine Hügel aus geriebenem Parmesan dazwischenlegen und zu Crackern mitbacken. Gemeinsam mit einem Püree aus gekochten Kartoffeln & Sellerie, Milch, Petersilie, Butter servieren.

Maultaschen mit Grünkohl
Aus 100 g Mehl, 1 Ei, Salz und etwas Wasser einen glatten Teig kneten. Als Kugel eine Stunde kühl ruhen lassen. TK-Grünkohl auftauen, fein hacken, Brät aus einer Kalbsbratwurst (deftiger: Mettwurst) ins Gemüse einrühren. Den Teig ausrollen, mehlen, Teigstreifen schneiden (ca. 40 cm lang und 12 cm breit). Die Füllung durch einen Spritzbeutel länglich auf die unteren Teigdrittel spritzen, Teig zweimal klappen und diagonal in etwa 3 cm lange Rauten-Maultaschen schneiden. In aufwallender Rinderbrühe 6 Minuten garen und darin anrichten. Wer ‘s mag, streut geschmälzte Schalotten und Schnittlauch darüber.

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Semmelknödel mit grün-roter Sauce
3 aufgeschlagene Eier mit gehackten und in Öl gedünsteten Zwiebeln und Petersilie sowie in Milch eingeweichtem Weißbrot zu einem festeren Teig vermengen. Knödel formen und 20 Minuten in kochendem Salzwasser ziehen lassen. Dünne Möhrenscheiben, feine rote und grüne Paprikawürfel in Olivenöl andünsten, mit Fleischbrühe ablöschen. Pürieren, mit Schinkenwürfeln und saurer Sahne vermischen und mit etwas Mehl zur Sauce binden, mit Curry, Salz und Pfeffer abschmecken. Knödel auf dem Saucenspiegel platzieren.

Brokkolitopf mit Hackbällchen
Feine Brokkoliröschen in kräftiger Gemüsebrühe dünsten. Gewürzte Lamm- oder Rindshackbällchen 10 Minuten mitziehen lassen. Fleisch und Brokkoli herausnehmen, warm stellen. Im Fond mehlige Kartoffelwürfel weich garen, pürieren, mit Frischkäse und saurer Sahne zur Suppe binden. Abschmecken. Brokkoliröschen und Fleisch zurückgeben, mit frischen Kräutern bestreuen.

Wenn der kleine Hunger vorbeischaut: Milchreis mit Obstbauch
Milchreis in Früchtetee & Vollmilch aufkochen, salzen, Limonenabrieb dazugeben, im geschlossenen Topf 50 Minuten quellen lassen. Frische Obstwürfel (Mango, Ananas, Kirschen, Nektarinen, Blaubeeren) mit Limonensaft pürieren, leicht süßen, mit festen Fruchtstücken vermischen. Unter den Milchreis heben.

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Das Frühstückchen: Porridge mit Äpfeln & Aprikosen
Feine Haferflocken mit Salz und Milch aufkochen, ca. 5 Minuten zu einem cremigen Brei verrühren. Angedünstete Apfelschnitze und geviertelte eingeweichte Trockenaprikosen untermischen, mit Zimt, Nelke oder Vanille, Birnendicksaft würzen.

Nach Tisch: Topfenknödel
250 g Quark, 40 g Butter, 1 Ei, Salz vermixen und 200 g Dinkelmehl/Grießmix zufügen. Die feste Masse zu einer Rolle formen, in Scheiben schneiden, flach drücken. Je eine entkernte reife Pflaume oder Aprikose in eine Teigscheibe hüllen, zu Knödeln formen und in Salzwasser 10 Minuten kochen. Die in Zimtzucker gewälzten Knödel mit Pflaumenmus oder Orangensalat servieren.

Als Kinder noch mit Puppenstuben spielten, werkelten sie an einem Mini-Herd mit winzigen Pfannen, gossen Kaffee in putzige Porzellantässchen. Schon Dreijährige lieben es, Dips zu verrühren, Teig zu kneten, Sahne steif zu schlagen, Obst zu schnippeln. Ein eigenes Kindermesser oder eigener Schäler, das persönliche Kinderbesteck führen kleine Kochlehrlinge in die Faszination Küche ein. Mit Stolz servieren sie den ersten selbstgerührten Obstquark oder gehackte Apfelschnitze auf dem Eierkuchen. Die eigenen Frühstück-Sets überzeugen auch Morgenmuffel, und die Backformen für Kids werden nicht nur vor Weihnachten aus der Schublade geholt. Das Sandmännchen-Kochbuch legt dann den Grundstein für eine spätere Küchenpassion.

Ein Löffel für Mama, der andere für Papa: So wurden kleine Essensverweigerer lange geködert. Aber Essen sollte weder Belohnung noch Bestrafung, Ausdruck von Zuneigung oder Trostpflaster sein. Die Geburtstagstorte oder das Lieblingsessen im Nobelrestaurant zum bestanden Abitur natürlich ausgenommen. Jeder sollte die Größe seiner Portion im normalen Rahmen selbst bemessen dürfen und Teller nicht zwingend leeren müssen.

Das Äquivalent zu „Taube und Franzbrot“, das der Hausarzt dem kleinen Christian Buddenbrook riet, als dieser sich am üppigen Weihnachtsessen den Magen verdarb, stellt heute ein milder Suppentopf mit Lauch, Karotten, Spargel oder Zuckerschoten dar, der mit Zitronenabrieb und Zitronenmelisse veredelt wurde.

Kleine Gourmets

Kochen & Essen mit Kindern

Nun kann man sich natürlich fragen, warum man für und mit Kindern anders kochen sollte als für Erwachsene? Der Königsweg wäre es, alle Altersklassen mit denselben Gerichten gleichermaßen zu erfreuen. Aber die Geschmäcker sind nun mal verschieden - und sich auf die Bedürfnisse der Kleinen, Teenies und Halbwüchsigen einzustellen, verhindert auch, dass diese hinterrücks zu Süßkram und Fastfood greifen. Beobachten lässt sich aber auch das andere Extrem: Kinder, die schon früh kulinarische Leidenschaften entwickeln und im Restaurant zwischen Auster, Hummer, Krebs und Muscheln sehr wohl zu unterscheiden wissen. Im täglichen Hausgebrauch sind Kabeljau, Rotbarsch und Seelachs, Forelle und Wildlachs eher anzutreffen. Manchmal macht auch eine ungewöhnliche Zubereitung (als Spieß, in Eihülle, im Salzmantel) kleine Fischverächter zu Neptuns Jünglingen.

Captain Blighs Lieblings-Fischschnitten
Frische Rotbarschfilets waschen, säuern, etwas ruhen lassen. Danach den Fisch quer schneiden. Aus feinen Zwiebelwürfeln, Tomatenmark, saurer Sahne, Dillspitzen, Salz und Pfeffer eine Paste herstellen. Die eine Hälfte der Filets damit bestreichen, die andere Fischhälfte darauf setzen und deren Oberfläche ebenso bepinseln. Die Fischtürmchen in eine gebutterte feuerfeste Form setzen, mit Reibkäse bestreuen und gemeinsam mit einer Handvoll Kirschtomaten bei 200 Grad 15 bis 20 Minuten im Ofen backen. Dazu gedünsteter Fenchel oder Gurkensalat mit Pellkartöffelchen.

Kinder und Heranwachsende sind heute dank Internet, TV und Facebook weit besser informiert als frühere Generationen. Gerade die Horrorszenen, die Kinder von Geflügelhaltung und Schweinemast mitbekommen, bringen viele dazu, auf Fleisch vollkommen zu verzichten. In den USA sollen es ein halbes Prozent der Personen unter 18 Jahren sein, in Deutschland bereits rund 3 Prozent. Tierliebende Mädchen zwischen 14 und 17 sind mit 6 Prozent an der Spitze. Andere tierische Lebensmittel wie Käse, Milch, Eier, Fisch gleichen den Eiweißbedarf, der Verzehr von Hülsenfrüchten und Vollkornbrot drohenden Eisenmangel aus. Eisen aus pflanzlichen Quellen wird vom menschlichen Organismus allerdings besser in der Kombination mit Vitamin C absorbiert.

Kleine Gourmets

Dennoch gehören Chicken Wings und Truthahnschnitzel immer noch zu den Rennern unter den Fleischgerichten.

Erdnuss-Pute nach Jimmy Carter
Putenfiletstücke in heißem Öl anbraten. Geschnittenes und geraspeltes Gemüse (Frühlingszwiebeln, Paprika, Möhren, Stangensellerie, Knoblauch, Blumenkohlröschen nach Wahl) dazugeben, salzen und pfeffern. Mit Hühnerbrühe ablöschen. 30 g frische Erdnüsse15 Minuten mit garen. 100 ml saure Sahne und 1 EL Erdnussmus mit einem TL milder Currypaste, 1/2 TL Kreuzkümmel & Spritzer Zitrone im Mixer pürieren. In den Fleisch-Gemüsetopf einrühren, aufwallen lassen und abschmecken.

Essen ist keine Nebensache, sondern Hauptsache - gesund, qualitätsbetont, schmackhaft. Verinnerlichen Kids dies früh genug, werden sie wohl kaum zu Erwachsenen, die ihre Nahrung strikt nach dem niedrigsten Preis auswählen. Gesunde und genussvolle Küche muss nicht teuer sein. Aber sie ist ein Segen für den Einzelnen, für die gesamte Gemeinschaft.

Dann mal ran an die Buletten, liebe Kids!

Text: Sigrid Jo Gruner/MissWord!/ KochForm