| Bewertung: |
| von: Bernd Schulten | am: | 31.03.2012 |
| In der kurzen Zeit da ich das Kochnmesser habe, ist es von mir mehrmals täglich benutzt worden. Es ist sehr scharf und durch den Griff liegt es gut in der Hand. Im Gegensatz zu den alten Messern die ich habe von WMF und Zwilling, kann ich mit dem von Wüsthoff länger arbeiten, wegen der Griffform. Bei WMF ist der Griff einseitig zu den Fingern leicht gewölbt, und bei Zwilling genauso, nur die Wölbung ist da etwas stärker ausgeprägt. Die Stähle von meinen alten Messern bestehen auch aus einer 45er Stahlsorte. Aber die Klinge vom Wüsthofmesser ist auch insgesamt breiter, was das schneiden doch erleichtert und verbessert. Meinen Schneidstil habe ich von den grossen Papierschneidemaschininen. Die schneiden nicht senkrecht von oben nach unten sondern in einer gekrümten Bewegung. Ein Japanmesser werde ich mir nicht kaufen,weil das Wüsthoffmesser doch für meinen Schneidstil besser geeignet erscheint. Auch die Holzgriffe mag ich wegen der Sauberkeit nicht. Auch der Griffübergang ist, wie ich finde, viel besser (professioneller) gelöst. Auch wenn ich Fotos sehe von der Schmiederei bei diesen kleinen Japanbetrieben, so ist mir auf der Maschine geschmiedetes Messer viel lieber. Nicht weil ich ein Maschinenmensch wäre, o nein, sondern mir geht es um Qualität insgesamt und auch der Kaufpreis von so einem Japaner ist ja ganz schön. Denn so genau und mit so wenig Fehlern versehen, das kann man mit Hand nicht nachmachen. Denn ein Küchenwerkzeug, besonders ein Messer, stellt für mich kein Schmuckstück der Küche oder Nostalgieprodukt dar. Auch die mehrlagigen Stähle sind für mich überflüssig. Bei einem Schwert macht das Sinn, weil zwei Mann sich gegenseitig mit ihren Schwertern schlagen. Aber in der Küche führe ich doch keinen Schwerterkrieg, also flüssiger als flüssig. Es scheint mir so, dass es eine längere Modeerscheinung sein wird mit diesen japanischen Küchenmessern. Bernd Schulten | ||||

