Südtirol. Es ist nicht nur der Brückenschlag zwischen Österreich und Italien, das erregende Feeling sich gleichzeitig in mehreren Sprachkulturen zu bewegen. Es sind auch die Segnungen einer Küche, die sich zwischen Himmel und Erde, Tirol, Österreich und Italien ein kulinarisches Zwischenreich geschaffen hat.
Das Frühjahr naht, höchste Zeit, den Wanderurlaub auszutüfteln. Zünftig soll er sein, schöne Gipfel soll er bieten, fordernde Routen und ländliche Schönheiten. Dazu samtig-grüne Almwiesen und weite Ausblicke, Kuhmuhen und Kirchenglocken, Stille, einen sattblauen Himmel und eine Küche, deren Geschmack man lange auf der Zunge spürt. Auf gehts - in die Alpen!
Nudeln, dieses phantastische Nahrungsmittel, kommt in etwa 300 Formen daher. Kaum zu glauben, sind Ihre Grundzutaten doch fast immer dieselben: Mehl, Wasser, Öl, Salz und häufig auch Eier. Dargeboten mit raffinierten Saucen oder einfach nur einem Stück Butter, die der Nudel erst das gewisse Etwas verleihen.
Schweden hat Tradition und Dynamik, Stille, Weite und hohe Himmel und Großes im Kleinen. Und eine ganz offensichtlich putzmunter machende und kerngesunde Küche.- Wie heißt das Zauberwort? Smörgåsbord! Hej! Off till Sverige! Gastfreundschaft und Tischkultur der Scheden sind legendär.
Baguette, Paté et fromage - den Wein nicht zu vergessen - mehr braucht′s nicht für eine kleine Mahlzeit à la française, ein Picknick im Grünen oder einen Imbiss mit Freunden. Mehr noch als das Raffinement der französischen Küche bestaunt ganz Europa das Savoir vivre der genussfreudigen Galliernachfahren, die auch aus einfachen Zutaten immer das Beste herauszuholen streben.
In Folge 3 der gesundheitsfördernden Landesküchen heben wir den Deckel von den Kochtöpfen des Mittelmeerraums. Einer aktuellen Erhebung nach bescheren die Ernährungsgewohnheiten den Bewohnern von (Süd-)Frankreich, Spanien, Italien und Griechenland eine verblüffend hohe Langlebigkeit und robuste Gesundheit. Weltmeister im Olivenölkonsum sind sie alle.
Nach Schweden, Frankreich, Spanien und Italien besuchen wir in der KochForm-Serie "Die gesündesten Küchen der Welt" Griechenland. Die Griechen haben eine geradezu kultische Beziehung zu allem, was aus dem Schoß der Natur wild gesammelt oder kultiviert geerntet werden kann: Wildpflanzen, Kräuter, Gemüse, Früchte, Hülsenfrüchte, Getreide, Fische (die "Ernte des Meeres").
Als wären die Genüsse der großen asiatischen Küchen China, Japan, Thailand, Malaysia nicht schon Verführung genug, gibt es auch noch Singapur. In Harley Pasternaks Ranking "Die gesündesten Küchen der Welt" nimmt der kleinste Insel- und Stadtstaat in Südostasien einen bemerkenswerten zweiten Platz nach dem Spitzenreiter Japan ein.
Die südkoreanische ist der chinesischen und der japanischen Küche sehr nahe, zeigt aber Charakteristika. Viel weniger fettbezogen und deutlich schärfer als die chinesische hat die Küche Südkoreas gleichzeitig eine süßliche Note. Japanische Gerichte empfinden Koreaner als fad und langweilig, obwohl sie die Neigung zu rohem Fisch teilen.
In der Liga der gesündesten Länderküchen spielt Israel im Spitzenfeld. Die Bibel setzte Linsengerichte und geschlachtete Lämmer, Manna, Öl und Wein ein, um Botschaften zu transportieren. Granatäpfel, die Frucht vom Baum der Erkenntnis, Feigen, Datteln, Quitten, Trauben und Aprikosen, Honig und Sirup machten das Paradies komplett.
Essen & Kochen ist in Japan Lebensphilosophie und eine der größten Freuden zugleich. Mit positiven Folgen: Japan erfreut sich der meisten Hundertjährigen, die auf eine Reihe weiterer Lebensjahre hoffen dürfen.
Die vielen liebenswerten Eigenschaften des Landes schlagen sich auch in der korsischen Küche nieder. Wie die Franzosen auf dem Kontinent legen die Korsen großes Gewicht auf gutes Essen. Vom Mutterland schaute man ab, italienische Küchen-Reminiszenzen nisteten sich ein, doch im Charakter blieb man ländlich, maritim, authentisch, ehrlich.
In Deutschland finden sich regionale Spielarten, in Altbayern die Bfanakuacha, in Franken den Gestoßenen Pfannkuchen, der in kleine Stücke gerissen wird, in Baden den Käsepfannkuchen. Der Berliner Pfannkuchen hört auch auf die Namen Berliner Ballen oder Krapfen. Flädle wandern in Schwaben und Österreich in die Frittaten- und in Altbayern in die Hochzeitssuppe.
Vor Festtagen steigt die Mordlust in den Augen von Hausfrauen rasant, reziprok fällt die Lebenserwartung von Ente, Gans und Pute ab Martini rapide ab und ist an Weihnachten auf dem Nullpunkt angelangt. Die Symbiose von Feierlichkeit und Federvieh scheint in unsere Gene übergegangen zu sein
Gerichte, die sich vor allem der Urpflanzen Mexikos annehmen: Chili und Mais. Der Klassiker, die Maissuppe Pozole wird von frittierten Tortillas und gefüllten Tacos begleitet. Die Pozole ist den Mexikanern so wichtig, dass für sie sogar eine besondere Maissorte kultiviert und die Landesfarben rot (Chili), weiß (Frischkäse, Zwiebeln), grün (Avocado) symbolisch herausgearbeitet werden.
Seit Jahrtausenden köcheln Hülsenfrüchte in den Kasserollen quer über alle Kontinente. Der Orient genießt Falafel & Hummus, auf Kuba verbinden sich schwarze Bohnen mit Chili und Reis, Indien liebt feurige Dhals, China würzige Sprossen, Japan seidige Sojaquark-Gerichte und Europa grüßt mit bodenständigen Linsensuppen, Baked Beans, Minestrone und Mittsommernacht-Erbsensuppe.
Nicht selten fällt der Himmelfahrtstag, besser bekannt als Vatertag, mit der Eröffnung der Freiluftsaison zusammen. Was ist dann Vaters schönster Zeitvertreib? - Ihn zieht′s in den Biergarten, wo man ihn Krüge stemmen und Brotzeiten verzehren sieht.
Reich gemacht durch die Kronjuwelen Meer, Strand, Wald, Berge und die Schätze von Acker und Feld, Weide und Flur. Sie lassen im milden Klima der fast durchgängig besonnten Baleareninsel eine eigenständige Küche wachsen, die deftig und leicht, eigenwillig und anschmiegsam, lebendig und traditionell zugleich ist.
Im 19. Jahrhundert gar galt die englische als Leitküche Europas! Die Kolonialmacht hatte ungehemmten Zugriff auf exotische Lebensmittel und kostbare Gewürze und erreichte so einen Küchengipfel, um den sie der ganze Kontinent beneidete. Die Pie ist das Überraschungsei der bodenständigen englischen Küche. Man weiß nie genau, was man darin vorfindet, bevor man den Löffel in Kartoffelkruste oder Teigplatte gebohrt hat.
Deutschland gilt - neben Frankreich und Spanien - als das Land der Würste schlechthin. Die weltweit bekannteste Wurst dürfte höchstwahrscheinlich die Weißwurst sein. Keine Frage - wirlich lecker und ein Muß für den entspannten Samstagmorgen beim Weißbier. Aber haben Sie auch schon mal eine norddeutsche Pinkel probiert? Die ist mindestens genau so gut, aber kaum bekannt. Wir möchten Ihnen die ganze Bandbreite deutscher Würste vorstellen, ganz nach dem Moto: es gibt noch ein Leben außerhalb des Weißwurstäquators.
In Lothringen ist die Quiche zuhause, verbreitet hat sie sich in allen Kulturnationen. Ihre internationalen Verwandten Wähe, Flammkueche und Tarte treten dort auf, wo es würzig-vollfette Käse und ehrliche Weine gibt. Als appetitanregende Vorspeise, deftiger Snack oder beschwingtes Abendessen zeigt die Quiche sich anpassungsfähig.
Das Schweizer Nationalgericht Raclette hat auch die Gaumen der europäischen Nachbarn erobert. Neben dem klassischen Fleisch- oder Käsefondue nimmt es in der Rangfolge der beliebtesten Gerichte, die man in geselliger Runde gemeinsam zu sich nimmt, einen Spitzenplatz ein, nicht nur an Silvester, wenn die Abende lang sind. Hier können Sie lesen mit was und wie man Raclette am besten zubereitet.
Halbwild laufende Schweine, Fische, die sich bis kurz vor der Bratpfanne in ihrem ureigenen Element tummelten, fruchtige Olivenöle, charakterstarke Weine, die nicht das Land verlassen und einheimisches Grünzeug - das sind die Grundfesten der portugiesischen Küche.
Für die einen ist es das Fest der Liebe, für die andere das der guten Gaben, in ganz Europa stellen die Weihnachtstage einen Ruhepol im Jahresgetriebe dar. Bei allen nationalen Unterschiedlichkeiten in Tradition und Brauchtum - allen ist eines gemein: an den Feiertagen wird gefuttert was Küche und Keller hergeben.
Schwaben war einmal eine sehr arme Region. In dieser Zeit wurden Spätzle ein beliebtes Nahrungsmittel, weil sie billig, einfach herzustellen, vielseitig einsetzbar und außerordentlich nahrhaft und schmackhaft sind. Die finanzielle Situation der Schwaben hat sich mittlerweile verbessert - die Spätzle sind trotzdem das Grundnahrungsmittel und die Beilage Nr. 1 geblieben.
Spanier sind vor allem eines: Nachtschwärmer. Das Abendessen wird ab 22 Uhr eingenommen und nicht selten ersetzt durch die leckeren kleinen Schweinereien, die als Tapas die Feinschmeckergaumen rund um den Globus erfreuen. Als grandioser kulinarischer Zeitvertreib zu einem Glas Sherry, Cerveza oder Vino Tinto.
Willenlos könnte man angesichts der duftenden, farbenfrohen Vielfalt der verführerischen Appetithäppchen werden, die uns Spanien beschert. Nach den Tapas frias wenden wir uns den Tapas calientes zu, die ein wenig Zubereitung und einen Herd benötigen. Raffiniert sind sie, aber leicht zu bewerkstelligen.
Man kann nicht über die Tarte sprechen, ohne ihre Base Quiche zu erwähnen. Beide sind sie Grenzgänger. Vielleicht ist der glatte oder gewellte Teigrand der Tarte etwas flacher und fantasievoller verziert und - ja, es stimmt, die Quiche gibt es niemals süß. Aber beide wachsen sie auf in der gleichen flachen Auflaufform und werden dort zu einer magenschmeichelnden Augenweide.
Wie fad wäre das Leben ohne ihn!- Die alten Römer brachten Reben nach Germanien, um sich den Aufenthalt in der barbarischen Provinz zu angenehm wie möglich zu machen. Welch Glück, dass der Wein an Rhein, Mosel und Ahr das Römische Reich überdauerte.
Der Begriff Fondue kommt vom französischen »fondre«, das schmelzen, zergehen lassen heisst. Fondues sind der beste Rahmen für schöne Abende mit Freunden.
Für Fett-Fondues ist starke Hitze erforderlich und dementsprechend braucht man Material, das die Wäre gut leitet und an das Fett abgibt. Gusseisen, Edelstahl oder Stahlemaille sind prädestiniert, um das Fett schnell und konstant zu erhitzen.