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Wissenswertes über Zwilling Kochtöpfe 

Wissenswertes über Zwilling Kochtöpfe

Töpfe müssen in der modernen Küche eine Vielzahl von Aufgaben erfüllen: kochen, garziehen, blanchieren, pochieren, dünsten, anbraten oder schmoren, um nur ein Teil davon zu nennen. Es liegt auf der Hand, dass ein Topf alleine diesem Aufgabenspektrum nicht gewachsen ist. Daher gehören zur Grundaustattung in der Regel mehrere Töpfe, die sich in Form, Größe und vom Material her unterscheiden sollten. Weitere Details, wie der Deckel und die Griffe sind wichtig für die Qualität eines guten Topfes. Und insgesamt kommt es wie immer auf das exakte Zusammenspiel aller einzelnen Merkmal an.

Das wichtigste Auswahlkriterium für ein Kochgeschirr ist sein Boden. Er hat folgende Aufgaben zu erfüllen:

  1. die Hitze vom Herd schnell weiterzuleiten, um die Zubereitungszeit zu reduzieren
  2. die Hitze gleichmäßig über den Topfboden zu verteilen, damit die Speisen nicht so schnell anbrennen

Weiterleitung der Hitze

Dazu sind gut wärmeleitende Metalle wie Aluminium oder Kupfer geeignet. Gleichzeitig muss der Boden ausreichenden Kontakt zur Herdplatte haben (siehe auch Bodenbewegung / planer Boden).

Gleichmäßige Verteilung der Hitze

Der Topfboden sollte eine gleichmäßige Stärke aufweisen. Auch für die Erfüllung dieses Kriteriums muss der Boden guten Kontakt zur Herdplatte haben (siehe auch Bodenbewegung / planer Boden).

Bodenbewegung, planer Boden

Ein guter Topfboden ist im kalten Zustand leicht nach innen gewölbt und dehnt sich im heißen Zustand zur Kochplatte, so dass er beim Kochen exakt plan aufliegt. Ist das nicht der Fall, bildet sich zwischen Kochplatte und Boden ein Luftpolster. Weil Luft ein schlechter Wärmeleiter ist, nimmt die Wärmeübertragung ab. Ein sich nach außen wölbender Topfboden liegt außerdem nicht ordentlich auf der Kochplatte auf. Ungleichmäßige Bodenerwärmung, Anbrennen von Speisen, schlechte Wärmeleitung und wackeliges Kochgeschirr sind die Folge.
Auf dem Glaskeramikherd ist ein planer Boden besonders wichtig,weil sich sonst das evtl. entstehende Luftpolster zwischen Topfboden und Glaskeramik stark erhitzt und sich dadurch der Überhitzungsschutz des Herdes einschalten kann, der die Hitze automatisch herunterschaltet. Dadurch wird der Topf nicht ausreichend heiß.

Wissenswertes über Zwilling Kochtöpfe

Der passende Topf für jeden Job

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Topfformen und -größen. Jeder hat seinen speziellen Job in der Küche. Hierfür wurde er entwickelt und hier ist er richtig gut. Das heißt nicht, dass er nicht auch andere Sachen kann. Aber meistens gibt es einen Topf, der dies noch besser kann. Doch zu den verschiedenen Töpfen und ihren Aufgaben im Einzelnen:

Stielkasserolle flach

Zum Zubereiten und Erwärmen von Saucen und kleinen Speisen.

Stielkasserolle hoch

Ideal geeignet für Fleischstücke und Gemüse sowie zum Rühren, Schlagen und Sautieren auf dem Herd.

Bratentöpfe

Der perfekte Topf zum Braten, Schmoren und Dünsten, weil im flachen Topf die Flüssigkeit schneller verdampft. Ideal für große Fleischteile, Gulasch und Geschnetzeltes. Auch zum schnellen Garen von Gemüse geeignet.

Kochtopf

Der universelle Topf zum Kochen von Teigwaren, Kartoffeln, Reis, Gemüse und Fleisch.

Kochtopf hoch

Durch das große Fassungsvermögen ideal zum Kochen von großen Mengen Gemüse, Kartoffeln, Eintöpfe, Hülsenfrüchten, Aufkochen von Fleischsuppen und großen Fleischstücken.

Schmorpfanne

Zum Braten von Fleisch, Fisch und Geflügel auf dem Herd. Durch den flachen Rand lässt sich mühelos im Topf hantieren.

Multitopf

Zum Kochen von Nudeln, Blanchieren und Dämpfen von Gemüse. Durch Löcher im Boden und an der Seite des hohen Einsatzes
läuft Flüssigkeit schnell ab.

Dämpfeinsatz

Genau richtig für schonendes und gesundes Dämpfen von Fleisch, Fisch, Geflügel und Gemüse.

Wissenswertes über Zwilling Kochtöpfe

Der richtige Umgang mit Kochtöpfen

Vor dem ersten Gebrauch

Reinigen Sie Ihr neues Kochgeschirr mit heißem Wasser, einem handelsüblichen Spülmittel und einem Schwamm, Tuch oder Bürste.

Danach direkt abtrocknen, damit sich keine Wasserflecken bilden.

Hinweise für den Gebrauch

Das Kochgeschirr muss vor dem Gebrauch trocken sein, um eingebrannte Öl- oder Wasserspuren zu vermeiden.
Kochgeschirr ohne Inhalt oder nur mit Fett niemals überhitzen (d.h. nicht länger als vier Minuten auf höchster Energiestufe aufheizen). Bei Überhitzung kann es zu Verfärbungen kommen, die die Funktion aber nicht beeinträchtigen. Im Extremfall kann der Boden beschädigt werden. Bei Überhitzung das Kochgeschirr niemals von der Kochstelle nehmen, um Verbrennungen zu vermeiden. Schalten Sie die Kochstelle aus und lassen Sie das Kochgeschirr langsam abkühlen.
Falls Sie einen Gasherd verwenden, sorgen Sie bitte während des Kochvorgangs dafür, dass die Gasflamme nicht über den Topfboden hinausschlägt. Um Verbrennungen zu vermeiden, sollten Sie sicherheitshalber Topflappen verwenden.
Kochgeschirr mit seitlichen Kunststoffgriffen sowie mit Deckelgriffen aus Kunststoff ist nicht für den Gebrauch im Backofen geeignet.
Kochgeschirr mit reinen Edelstahlgriffen kann im Backofen verwendet werden. Wichtiger Hinweis: Bei Verwendung des Kochgeschirrs im Backofen benutzen Sie bitte aus Sicherheitsgründen immer Topflappen, da die Griffe im Backofen heiß werden können!
Für beste Kochergebnisse wählen Sie die Größe des Kochgeschirrs entsprechend dem Kochgut aus. Zur Vermeidung von Verbrennungen durch Überkochen sollte das Kochgeschirr zu nicht mehr als 70-80 % gefüllt werden.
Geben Sie Salz bitte immer in bereits kochendes Wasser und rühren kurz um. Die Zugabe von Salz in kaltes Wasser kann zu Flecken im Bodenbereich führen. Diese haben jedoch keinen Einfluss auf Funktions- und Kocheigenschaften.
Bewahren Sie säurehaltige oder laugenartige Lebensmittel niemals über einen längeren Zeitraum im Kochgeschirr auf.
Um während des Kochens keine Energie zu verschwenden, sollte genau auf die Herdplatte passen.

Reinigung und Pflege

Wir empfehlen, das Kochgeschirr möglichst unverzüglich nach Gebrauch zu reinigen – die gespeicherte Wärme hilft beim Reinigen – und zur Vermeidung von Wasserflecken direkt abzutrocknen.
Füllen Sie Ihr heißes Kochgeschirr nicht unmittelbar mit kaltem Wasser; es könnte dadurch beschädigt werden und die Reinigung wird erschwert.
Ein Schwamm oder ein weiches Tuch sind die idealen Reinigungsmittel.
Bei hartnäckigen Speiseresten füllen Sie das Kochgeschirr mit Wasser und lassen es kurz aufkochen. So lässt sich Eingebranntes leichter entfernen.
Stark kalkhaltiges Wasser oder bestimmte Lebensmittel können einen weißen oder grauen Schleier im Innern des Kochgeschirrs hinterlassen. Dieser Film lässt sich mit etwas Essig oder Zitronensäure leicht beseitigen, wenn er frühzeitig und regelmäßig behandelt wird.
Regenbogenfarbige Flecken verschwinden problemlos mit einem handelsüblichen Spülmittel. Die Verfärbung wird durch überhitzte Salze und Mineralstoffe hervorgerufen, beeinträchtigt jedoch nicht die Funktion.

Nützliche Tipps beim Kochen

Braten:
Wenn Sie Fleisch anbraten, sollte das Öl besonders heiß sein, damit sich die Fleischporen schnell schließen und das Fleisch nicht austrocknet. Wenn Sie Fisch, Ei oder Fleisch braten, warten Sie mit dem Wenden einige Minuten, da das Bratgut zunächst am Pfannenboden festklebt. Lassen Sie sich Zeit, dann lässt sich alles problemlos wenden. Bei Wok-Gerichten achten Sie bitte darauf, dass die Zutaten vor dem Braten trocken sind.

Energiesparen:
Weil Ihr neues Kochgeschirr mit besonders guten Wärmeleiteigenschaften ausgestattet ist, können Sie frühzeitig auf niedrigere Temperaturen zurückschalten und Speisen bei mittleren Einstellungen Ihres Herdes gar kochen.
Die Herdplatte sollte dem Durchmesser des Kochgeschirrbodens möglichst entsprechen. Bevor Sie gegen Ende des Kochvorgangs würzen, stellen Sie die Herdplatte entweder aus oder auf kleine Stufe.

Deckel:
Durch den präzise sitzenden Deckel kann im Topf ein Unterdruck entstehen, so dass sich der Deckel nicht öffnen lässt. Erhitzen Sie das Kochgeschirr ein paar Minuten bei niedriger Temperatur und nehmen Sie dann den Deckel ab.

Wasserarmes Garen:
Gemüse mit wenig Flüssigkeit in den Topf geben und Deckel auflegen. Bei mittlerer Hitze erwämen und auf kleiner Stufe weitergaren. Deckel während der Garzeit nicht bzw. selten abheben, da dadurch Dampf bzw. Flüssigkeit entweicht.