Hansdampf in allen Küchen - der Wok
Ein echter Allrounder mit dem Talent, aus allem etwas Feines zu machen. Vor 3.000 Jahren war in China seine Geburtstunde: ein feuerfestes, solides und schweres Kochgeschirr, in dem alle Zutaten, hübsch klein geschnippelt, auf einer einzigen Feuerstelle gar wurden. Im Halbrund des Woks lassen sich mit wenig Fett und Flüssigkeit ziemlich schnell wohlschmeckende, bekömmliche Pfannengerichte zubereiten. Für den Wok eignen sich fast alle Gemüse sowie Fisch und Fleisch mit kurzen Garzeiten. Durch die kurzen Garzeiten werden Vitamine und Mineralstoffe geschont.
Heute kommt der Wok in allen erdenklichen Variationen daher, sehr beliebt ist der gußeiserne Klassiker, dessen dicker Boden die Hitze optimal speichert und gleichmäßig verteilt. In einem Wok ist alles möglich: Schmoren, Braten, Dünsten, Kochen, Dämpfen (mit einem Bambuseinsatz) und Frittieren. Ebenso gut geeignet sind Woks aus Edelstahl und Stahlkeramik. In der Hitze der Bodenzone wird das Gemüse in Sekundenschnelle angebraten, um die Poren zu verschließen. Anschließend wird das Gemüse bei niedriger Temperatur (max. 80 Grad) an der Wokwand sanft gegart. So erhält man das "saftig-knackige" Gemüse mit dem Biss der asiatischen Küche.









