Der Wok - eine Pfanne für alle Fälle
Der Wok ist eine äußerst äußerst vielseitige Pfanne mit der man sowohl braten, schmoren, fritieren als auch dämpfen kann. Häufig kommen auch mehrere Garmethoden bei einem Wokgericht zum Einsatz. Der Wok besitzt eine Reihe von Vorzügen für die gesunde Küche. Im Halbrund des Woks lassen sich mit wenig Fett und Flüssigkeit ziemlich schnell wohlschmeckende, bekömmliche Pfannengerichte zubereiten. Für den Wok eignen sich fast alle Gemüse sowie Fisch und Fleisch mit kurzen Garzeiten. Durch die kurzen Garzeiten werden Vitamine und Mineralstoffe geschont. Die Lebensmittel behalten ihre natürliche Farbe und haben Biss.
Woks werden heute aus unterschiedlichen Materialien angeboten. Aufgrund ihrer besonderen Wärmespeicherung und -verteilung erfreuen sich Woks aus Gusseisen einer großen Beliebtheit. Einmal erhitzt, bleibt der Wok lange heiß. Speisen können selbst bei schwacher Hitze mit niedrigem Energieverbrauch zunächst angebraten und dann schonend gegart werden. Ähnliche Wärmeigenschaften weisen Woks aus Stahlkeramik und Aluguss auf. Letzere überzeugen ebenso, wie Woks aus Edelstahl, durch ihr deutlich geringeres Gewicht. Die schlechtere Wärmeleitfähigkeit von Edelstahl kann im Wok durchaus von Vorteil sein. In der Hitze der Bodenzone wird das Gemüse in Sekundenschnelle angebraten, um die Poren zu verschließen. So bleibt der Saft darin versiegelt und man erreicht dadurch das "saftig-knackige" Gemüse mit dem Biss der asiatischen Küche. Anschließend wird das Gemüse bei niedriger Temperatur (max. 80 Grad) an der Wokwand sanft gegart. Jedes Wokmaterial hat also seine Vor- und Nachteile. Für welchen Wok man sich letztendlich entscheidet ist auch eine Frage, was und wie man im Wok am liebsten kocht. Woks sind zwar Generalisten, aber es gibt durchaus spezielle "Begabungen".



















