KochForm - Freude am Kochen - kochen mit Freunden
Wir brauchen Ihre Zustimmung bei vereinzelten Datennutzungen, um Ihnen ein optimales Shoppingerlebnis zu bieten. Wenn Sie mit der Datennutzung einverstanden sind, dann klicken Sie bitte auf den Button „OK“. Mit Klick auf wird die Verwendung von Cookies und Trackingdaten ausgeschaltet. Wenn Sie mehr über die Verwendung und den Schutz Ihrer Daten bei KochForm erfahren wollen, dann klicken Sie bitte auf Datenschutz öffnen.

Raclette-Liebe: Kreative Kombinationen & Tipps für Genießer

Mehr als geschmolzener Käse: Ihr Guide für den perfekten Raclette-Abend

Besonders jetzt in der Winterzeit, wenn die Tage wieder kürzer werden, schreit es förmlich nach besten Freunden, guten Gesprächen und etwas, das alle an einen Tisch bringt. Genau dafür ist Raclette gemacht. Wir lieben den Duft von schmelzendem Käse, das leise Brutzeln auf der Grillplatte, das Lachen, wenn jemand sein Pfännchen zu üppig gefüllt hat und das gemeinsame Warten auf den perfekten, goldenen Moment, in dem der Käse endlich zerläuft. 

Raclette ist nicht nur ein Gericht. Es ist ein Ritual des Beisammenseins, ein kulinarisches Lagerfeuer für Freunde und Familie. Und genau deshalb lohnt es sich, diesen besonderen Moment gut vorzubereiten - mit tollen Zutaten, ein wenig Inspiration und vielen kleinen Ideen, die den Abend unvergesslich machen.

1. Warum wir Raclette lieben

Das Schweizer Nationalgericht Raclette hat längst auch die Gaumen der europäischen Nachbarn erobert. Es hat sich zu einer der beliebtesten Formen des gemeinsamen Essens und Genießens entwickelt - perfekt für gemütliche Abende mit Familie oder Freunden. Es ist kreativ, kommunikativ und erlaubt jedem, sein Pfännchen nach Lust und Laune zu gestalten. Niemand steht lange allein in der Küche, alle kochen gemeinsam am Tisch und und aus einem einfachen Essen entsteht eine kleine Tradition voller Wärme, Genuss und Geschichten. 

2. Welcher Käse eignet sich für Raclette?

Der klassische Käse ist der namensgebende, würzige Raclette-Käse, ein halbfester Bergkäse mit hohem Fettgehalt und idealer Schmelzqualität. Sie können aber auch viele andere gut schmelzende Käsesorten, wie z.B. Gruyère, Appenzeller, Cheddar oder Emmentaler verwenden. Erlaubt ist, was schmeckt und gut zu Ihren Kreationen passt. Milder Käse wie Mozzarella passt gut zu mediterranen Pfännchen mit Tomaten, Oliven, Pesto und Basilikum. Kräftig-intensiver Blauschimmelkäse lädt zum Experimentieren mit Birnen, Weintrauben, Walnüssen, Feigen und Honig ein.

Planen Sie pro Person ca. 200 bis 250 g Käse ein. 

Wichtig für einen gelungenen Schmelz: Der Käse sollte ca. 60–90 Minuten vor dem Schmelzen aus dem Kühlschrank genommen werden. So kann er Zimmertemperatur erreichen, was für eine gleichmäßige, cremige Schmelze sorgt.

3. Kreative Kombinationen & Ideen fürs Pfännchen

An Zutaten ist schlichtweg alles erlaubt, was schmeckt: Fleisch, Geflügel, Wurst, Fisch, Meeresfrüchte, Obst, Gemüse oder Nüsse. Von herzhaft-delikat bis scharf, würzig oder süß.

  • Fleisch: Auf der Grillplatte des Raclettes lassen sich vielerlei Fleischsorten, wie z.B. Hühnchen, Rind, Schwein oder Lamm perfekt zubereiten. Schneiden Sie das Fleisch vorher in mundgerechte Stücke bzw. Streifen und marinieren Sie nach Belieben.
  • Fisch & Meeresfrüchte: Hier lassen sich z.B. Lachsfilet, Zander oder Garnelen wunderbar auf der Platte brutzeln. Ein Pfännchen mit Shrimps verträgt eine exotische Note, die wir mithilfe von Ananas, Mango, Curry, Kurkuma, Koriander und Kokosflocken erreichen. Die leicht süßliche Anmutung wird mit einer herzhaften Prise Chilli ausbalanciert. Dazu passen Chutneys und Reis oder dünnes Fladenbrot.
  • Wurst: Wer es würzig mag, kann Schinken oder Salami als pikante Begleiter in sein Pfännchen geben.
  • Gemüse: Bei der Gemüseauswahl sind Sie völlig frei. Zum Beispiel passen Paprika, Tomaten, Zucchini oder Lauchzwiebeln sehr gut. Brokkoli, Blumenkohl oder Erbsen sollten vorgegart werden.
  • Obst: Für süß-pikante, kreative Kreationen mit Blauschimmelkäse passen Weintrauben, Feigen, Birnen oder Pfirsiche sehr gut.
  • Kartoffeln & Nudeln: Wer Kartoffeln liebt, sollte sich für Festkochende entscheiden. Denn diese können nach dem Kochen in Scheiben geschnitten und zum Überbacken ins Pfännchen gelegt werden. Ebenso können kleine Nudeln vorgekocht und im Pfännchen mit anderen Zutaten zusammen überbacken werden. Es passen auch frische Spätzle oder Gnocchi hervorragend zum Raclette.
  • Beilagen: Zum Raclette schmeckt Baguette oder Wurzelbrot. 


Und wenn noch Platz für einen süßen Nachtisch ist, kann das Pfännchen mit einer Kombination aus salzigem Keks, Schokoladenstückchen und Mini-Marshmallows gefüllt werden. Wer eine fruchtige Note bevorzugt, schwebt mit einem Blaubeer-Crumble-Pfännchen im siebten Raclette-Himmel!

4. Ambiente & Genuss: Top Begleiter für einen gelungenen Raclette-Abend

Vergessen Sie nie, die Getränke passend zur Geschmacksrichtung Ihres Raclettes auszurichten. Idealer Begleiter zum cremigen Käse ist ein spritziger Weißwein. Ebenso passt ein Rosé oder ein leichter Rotwein sehr gut. Als alkoholfreie Varianten sind Wasser oder Tee perfekt.

Das Auge isst bekanntermaßen immer mit. Eine gemütliche Atmosphäre schaffen Sie mit einer schön gedeckten Tafel und sanfter Beleuchtung. 

5. Welches Gerät eignet sich für einen Raclette-Abend?

Moderne Tisch-Raclette-Grills mit kleinen Pfännchen sind ideal für gemütliche Abende, da jeder sein Pfännchen individuell befüllen kann. Achten Sie auf ein Gerät mit genügend Platz und Grillplatte, damit mehr als nur Käse geschmolzen werden kann. 

Wer es traditionell, mit authentischem Flair genießen möchte, nimmt einen Raclette-Ofen zur Hand. Dieser funktioniert wie ein original Schweizer Raclette. Der Käse wird nicht scheibenweise, sondern am Stück unter einer Heizspirale geschmolzen. Der geschmolzene Käse wird dann direkt vom Laib aufs Brot oder auf den Teller geschabt.

Bon appetit - a guatä - guten Appetit!