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Tipps & Tricks für einen gelungenen Fondue-Abend

So bereiten Sie Fondue richtig zu und vermeiden die häufigsten Fondue-Fails

Ein Fondue-Abend ist weit mehr als das gemeinsame Garen von Käse, Fleisch oder Gemüse. Er ist ein Ritual - ein kleines Fest, das Menschen an einen Tisch bringt, sie miteinander reden, lachen und genießen lässt. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie Ihr Fondue-Abend entspannt und schmackhaft wird. Wir geben Ihnen hilfreiche Tipps zur richtigen Zubereitung, welche typischen Fehler es gibt und worauf Sie besonders achten sollten.

Käsefondue: Cremig, aromatisch, perfekt gerührt

Zutaten:

  • Typischer Käse-Mix: Als Käse empfiehlt sich z.B. Gruyère, Vacherin, Appenzeller oder Emmentaler.
  • Wein: Ein trockener Weißwein dient als Basisflüssigkeit.
  • Stärke: Meist wird Speisestärke verwendet, um die Konsistenz zu stabilisieren.
  • Für das Gewisse Etwas: Knoblauch, eventuell ein Schuss Kirschwasser, Salz, Pfeffer, Muskatnuss.

Zubereitung:

  1. Topf vorbereiten: Reiben Sie den Fonduetopf ( Caquelon) mit einer halbierten Knoblauchzehe aus, um ein dezentes Aroma zu erzeugen.
  2. Wein erhitzen: Geben Sie den Weißwein in den Topf und erwärmen Sie ihn vorsichtig, bis er heiß ist, aber nicht kocht.
  3. Käse einrühren: Fügen Sie den geriebenen Käse unter stetigem Rühren langsam hinzu. Damit sich Käse und Wein beim Käsefondue als homogene, sämige Masse vermischen, ist es wichtig, dass das Käsefondue regelmäßig gerührt wird. Rühren Sie mit einem hitzebeständigem Kochlöffel in der Acht-Bewegung, damit sich nichts absetzt oder klumpt.
  4. Stärke einarbeiten: Lösen Sie die Speisestärke vorher in etwas Wasser (oder Wein) auf und rühren Sie sie langsam unter den Käse. Dadurch bindet das Fondue schön, ohne körnig zu werden.
  5. Abschmecken & servieren: Ein Schuss Kirschwasser, Muskat und eventuell Pfeffer runden das Fondue ab.


Unsere 3 Getränke-Tipps zum Käsefondue:

  • Trockener Weißwein
  • Leichter Rotwein
  • Kräutertee
Tipps & Tricks für ein gelungenes Käsefondue - darauf sollten Sie achten
  • Käse brennt an: Rühren Sie mit einem aufgespießten Brotstück immer am Boden durch die Topfmitte (eine Acht).

  • Käsefondue wird klumpig oder gummiartig: Geben Sie heißen, aber nicht kochenden Wein hinzu und lassen Sie den Käse bei niedriger Hitze langsam schmelzen. Rühren Sie stetig um.

  • Käse wird zu dickflüssig: Rühren Sie nicht die gesamte Stärke auf einmal ein, da das Abbindeverhalten etwas Zeit benötigt.

  • Käse ist zu dünn bzw. verwässert: Dies kann passieren, wenn ungeeignete Dipper verwendet werden. Verzichten Sie auf wasserreiche Zutaten wie Gurken, um das Fondue nicht zu verwässern. Greifen Sie lieber zu Brot, Kartoffeln oder Pilzen.

  • Brot fällt in den Käse: Nutzen Sie stabile Gabeln, größere Brotwürfel und ein bisschen Übung – oder akzeptieren Sie das gelegentliche „Straf-Lied“, das das Ganze zu einem Teil des Spaßes macht.
Fett-/ Fleischfondue (Bourguignonne): Herzhaft & gesellig

Zutaten:

  • Fleisch: Ideal sind kurzgebratene Stücke wie Rinderfilet, Kalb, Hühnerbrust o.ä.
  • Öl: Verwenden Sie hoch erhitzbare Öle bzw. Fette, die auch zum Fritieren geeignet sind. Unsere Empfehlung: Kokosfett. Sie können das verwendete Fett übrigens öfters verwenden. Nach dem Essen einfach durch einen Kaffeefilter gießen und schon ist es wieder einsatzbereit. Nach dem Filtern bitte das Fett bzw. Öl kühl und dunkel aufbewahren.
  • Zu garende Zutaten & Saucen: Neben Fleisch passen auch Gemüse, Fisch und Meeresfrüchte sowie verschiedene Dipsaucen.

Zubereitung:

  1. Öl erhitzen: Füllen Sie das Öl in den Fonduetopf und erhitzen Sie es. Wenn Ihr Fondue-Set einen Spritzschutz hat, bringen Sie diesen an, um Fettspritzer weitestgehend zu vermeiden. 
  2. Garen & Genießen: Stecken Sie ein Fleischstück auf die Fonduegabel und tauchen Sie es vorsichtig ins heiße Öl. Das Garen dauert je nach Stück und Größe nur wenige Minuten. Sobald das Fleisch gar ist, legen Sie es auf Ihren Teller und genießen es, gern auch mit einem passenden Dip.


Unsere 3 Getränke-Tipps zum Fleisch-/Öl-Fondue:

  • Kräftigere Rotweine
  • Bier
  • Mineralwasser
5 Tipps für das ultimative Fleischfondue
  • Damit das friedliche Fondue nicht zur Gefahrenquelle wird, sollten Sie kein Spiritus nachgießen, wenn das Feuer schon brennt.
  • Stellen Sie den Topf mit dem heißen Fett immer sicher und standfest. Er sollte Kindern nicht zugänglich sein.
  • Um ein Gabelchaos bei einer großen Runde zu vermeiden, sollten Sie die Zahl der ausgereichten Gabeln entweder beschränken oder festlegen, dass jeder nur eine Gabel zur Zeit verwenden darf.
  • Tupfen Sie das Fleisch vorher mit Küchenpapier trocken, um Spritzer zu minimieren. 
  • Achten Sie darauf, dass das Fett richtig heiß ist, bevor Sie das Fleisch eintauchen. Somit können sich die Poren des Fleisches rasch schließen. 
Brühe-Fondue (Fondue Chinoise): Leicht & aromatisch

Zutaten:

  • Brühe: Eine würzige Basis – Gemüsebrühe, Hühnerbrühe oder Rinderbrühe bieten sich an. Gewürzt wird oft mit Knoblauch, Kräutern, Pfefferkörnern, Lorbeer.
  • Zu garende Zutaten: Dünn geschnittenes Fleisch (z.B. Geflügel), Fisch, Meeresfrüchte, Gemüse, Pilze, Glasnudeln.
  • Dipper & Saucen: Es lassen sich viele Saucen gut mit den gegarten Zutaten kombinieren – von asiatischen Chili-, Soja- oder Teriyakisaucen bis zu klassischen Dips.

Zubereitung:

  • Brühe erhitzen: Kochen Sie die Brühe zuerst auf dem Herd auf und füllen Sie sie dann in das Fondueset.
  • Temperatur kontrollieren: Beim Brühe- Fondue ist eine Temperatur von ungefähr 90-100 °C ideal, damit das Gargut schonend und gleichmäßig gart.
  • Garen & Genießen: Tauchen Sie Fleisch, Gemüse oder andere Zutaten mit der Fonduegabel in die Brühe, bis sie gar sind. Sobald es gar ist, können Sie es mit der Sauce Ihrer Wahl genießen.

Unsere 3 Getränke-Tipps zum Brühe-Fondue:

  • Weißwein
  • Helle, leichte Biere
  • Frische Kräuterlimonaden
Damit punktet das Brühe-Fondue
  • Das Brühe- Fondue ist deutlich kalorienärmer als das klassische Öl-Fondue. Es ist für alle perfekt, die gern leichtere Kost mögen.
  • Übrig gebliebene Brühe lässt sich hervorragend weiterverwenden – z. B. als Suppengrundlage oder für Eintöpfe.
  • Achten Sie darauf, dass die Zutaten nicht zu dick und in gleicher Stärke geschnitten sind, damit sie in der Brühe gleichmäßig garen.

Woher das Fondue kommt und welches Fondue-Set das richtige für Ihre Lieblingsfondue-Variante ist, erfahren Sie hier: