
Römertopf – Schmoren und Backen im Tontopf
Ende der 1960er-Jahre stellte die Eduard Bay GmbH aus dem Westerwald den ersten Römertopf vor – auf der Hannover Messe wurde er zur Neuentdeckung auf dem Kochgerätemarkt. Sein Prinzip begeistert bis heute: das Dunstgaren im Tontopf, bei dem Speisen im eigenen Saft schmoren – ohne Zugabe von zusätzlichem Fett. Aus dieser Idee ist über die Jahrzehnte ein breites Sortiment gewachsen: vom klassischen Schmorbräter über Brotback- und Brot-Frische-Töpfe bis zu Vorratstöpfen.
Was den Römertopf besonders macht
Das Geheimnis steckt im Material. Der poröse Ton wird vor dem Garen gewässert und nimmt Feuchtigkeit auf. Im Backofen gibt er sie nach und nach als Dampf wieder ab – die Speisen garen schonend im eigenen Saft und bleiben saftig und aromatisch, ganz ohne zusätzliches Fett. Die Handhabung ist denkbar einfach: Zutaten vorbereiten, in den Topf geben, in den Ofen schieben – das Garen läuft weitgehend von allein, ohne ständiges Beaufsichtigen.
Wichtig für die Praxis: Der ungeglaste Römertopf kommt in den kalten Backofen und wird gemeinsam mit ihm aufgeheizt – so übersteht der Ton den Temperaturwechsel ohne Sprünge. Für Herdplatte und Induktion ist er nicht gedacht. Den Römertopf gibt es in vielen Größen und Ausführungen, von 2 bis 8 Personen.
Die Serien und Sortimentsbereiche im Überblick
- Schmorbräter (Klassik, Rustico, Modern Look, Trend) – der klassische Römertopf zum Dunstgaren. Alle Serien teilen dieselben Gareigenschaften und unterscheiden sich in Optik und Größe, vom Zwei-Personen-Topf bis zur Maxi-Ausführung für Pute, Gans oder Wild.
- Multifunktioneller Bräter – in runder oder quadratischer Ausführung für 2 bis 4 Personen, geeignet für Backofen und Mikrowelle.
- Brotbackschalen – zum Selbstbacken von Brot und Kuchen. Gewässert gibt die Form im Ofen Feuchtigkeit ab und sorgt so für eine knusprige Kruste.
- Brot-Frische-Töpfe – halten Brot länger frisch: Der Ton reguliert die Feuchtigkeit, seitliche Luftlöcher sorgen für die nötige Luftzirkulation. Erhältlich in Weiß, Terracotta und Blau-Grau, auch als MAXI.
- Vorratstöpfe – für Zwiebeln, Knoblauch und Kartoffeln. Seitliche Belüftungslöcher halten die Vorräte länger frisch und beugen Staunässe vor.
Welcher Römertopf für wen?
Zum Schmoren von Fleisch, Geflügel, Fisch oder Gemüse ist der klassische Schmorbräter die richtige Wahl – in der passenden Größe von der kleinen Portion bis zum Festtagsbraten. Wer gern selbst Brot backt, greift zur Brotbackschale, und um Brot länger frisch zu halten, zum Brot-Frische-Topf. Für die Aufbewahrung von Zwiebeln, Knoblauch und Kartoffeln eignen sich die Vorratstöpfe. Und mit dem Kresseigel lässt sich frische Kresse ganz einfach selbst ziehen.
Ob ein klassischer Schmorbräter zum Dunstgaren, eine Brotbackschale für knuspriges Brot, ein Brot-Frische-Topf zum Frischhalten oder ein Vorratstopf für Zwiebeln und Kartoffeln – wenn Sie wissen möchten, welcher Römertopf am besten zu Ihnen passt, beraten wir Sie gern.


















