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Auf die Plätzchen, fertig, los!

So vermeiden Sie die 7 häufigsten Fehler beim Plätzchenbacken

Schon der Gedanke an Weihnachtsplätzchen lässt unser Herz höher schlagen! Und wenn es dann im ganzen Haus nach Butter, Vanille und Zimt duftet, ist klar: Die Plätzchensaison hat begonnen. Ob klassische Butterplätzchen, mürbe Vanillekipferl oder saftige Zimtsterne – die kleinen selbstgebackenen Kekse wecken die Erinnerungen an Kindheit und Familie.

Doch Hand aufs Herz: Nicht immer läuft es reibungslos. Mal klebt der Teig, mal werden die Plätzchen zu hart oder die Glasur stumpf. Damit dieses Jahr alles gelingt, finden Sie hier die häufigsten Backprobleme und wertvolle Tipps, wie Sie beim Plätzchenbacken alle Hürden meistern.

1. Der Teig klebt beim Ausrollen an

Wenn der Teig sich nicht richtig ausrollen lässt und an dem Nudelholz klebt, kann es daran liegen, dass die Butter zu warm ist oder dass der Teig zu lange geknetet wurde. Dies kann einfach behoben werden:

  • Kneten Sie den Teig nur kurz, bis sich die Zutaten verbunden haben.
  • Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.
  • Bemehlen Sie Ihre Arbeitsfläche und den Teig leicht mit Mehl und rollen Sie ihn nun aus. Alternativ kann der Teig auch zwischen zwei Lagen Backpapier ausgerollt werden.
2. Der Teig ist zu bröselig

Wenn der Teig beim Ausrollen auseinanderfällt, war die Butter zu kalt oder zu wenig Flüssigkeit im Spiel. So wird Ihr Plätzchenteig wieder geschmeidig:

  • Kneten Sie den Teig in den Händen, um ihn leicht zu erwärmen.
  • Geben Sie einen Teelöffel Wasser oder Milch hinzu, um den Teig geschmeidiger zu machen.
3. Die Plätzchen verlaufen im Ofen

Wenn die Plätzchen ihre Form verlieren, ist der Teig zu weich. So können sie es vermeiden:

  • Nehmen Sie die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank und geben Sie diese in kleinen Flocken zum Mehl. Lassen Sie die Butter nicht in der Mikrowelle schmelzen.
  • Stellen Sie den Plätzchenteig nach dem Ausstechen nochmals 10-15 Minuten kalt.
  • Verarbeiten Sie den Teig schnell, so lange er kalt ist. Der gerade nicht benötigte Teig sollte immer kühl liegen.
  • Schieben Sie die vorbereiteten Plätzchen auf einem kalten Backblech in den Ofen.
4. Die Plätzchen sind zu hart und zu dunkel

Entweder war der Plätzchenteig zu dünn ausgerollt oder zu lange gebacken. Damit Ihnen das nicht passiert, können Sie von Anfang an auf Folgendes achten:

  • Rollen Sie den Teig gleich dick, ca. 4–5 mm stark aus.
  • Achtung beim Abkühlen: Lassen Sie die Kekse nach dem Backen nicht auf dem Backblech liegen, sondern lassen Sie sie auf einem Gitter auskühlen. Damit vermeiden Sie, dass die Plätzchen von unten verbrennen.
  • Zu spät gemerkt? Legen Sie eine Apfelscheibe zu Ihren Plätzchen in die Gebäckdose. Nach einem Tag sind die Plätzchen wieder weich.
5. Die Plätzchen sind zu trocken

Wird zu viel Mehl verwendet, können die Plätzchen zu trocken werden. So können Sie das vermeiden:

  • Geben Sie möglichst wenig Mehl zum Ausrollen und Ausstechen hinzu.
  • Stechen Sie die Plätzchen auf Frischhaltefolie oder Backpapier aus, anstatt auf einer bemehlten Arbeitsfläche.
  • Heizen Sie Ihren Backofen vor.

Doch welches Mehl ist eigentlich am besten für Plätzchen geeignet? Wir haben die wichtigsten Infos zu den gängigsten Mehlsorten für Sie zusammengefasst:

Weizenmehl Typ 405: Das feine Mehl ist ideal für feines, buttriges Gebäck. Es ist bestens geeignet für zarte, mürbe Kekse.

Weizenmehl Typ 550: Das Mehl ist kräftiger als das klassische 405 Mehl und besitzt gute Klebeeigenschaften. Sie können es bestens für stabile, aber dennoch weiche Cookies und Spitzbuben verwenden.

Dinkelmehl Typ 630: Aus aromatischem Dinkelmehl zaubern Sie ebenso gut Kekse, die damit einen volleren, nussigen Geschmack erhalten.

Glutenfreie Mehle (z.B. Mandelmehl, Hafermehl, Reismehl, Buchweizenmehl): Auch mit glutenfreiem Mehl können Sie leckere Weihnachtsplätzchen backen. Da diesen Mehlsorten die Klebeeigenschaften des Glutens fehlt, sollte ein Bindemittel wie z.B. Maisstärke oder Kartoffelmehl hinzugegeben werden. 

6. Der Zuckerguss ist stumpf

Wenn die Glasur stumpf ist, kann es daran liegen, dass der Zuckerguss zu schnell getrocknet ist oder mit zu heißem Wasser angerührt wurde. So verleihen Sie Ihrer Plätzchenglasur frischen Glanz:

  • Rühren Sie Ihre Glasur mit Zitronensaft anstatt heißem Wasser an. Das sorgt für Glanz und Frische.
  • Tragen Sie die Glasur auf die noch leicht warmen Plätzchen auf,damit sich der Zuckerguss bestens mit den Keksen verbinden kann.
  • Lassen Sie Ihre Plätzchen bei Raumtemperatur trocknen, anstatt sie in den Kühlschrank zu stellen.
7. Die Kuvertüre ist grau und stumpf

Wenn die Kuvertüre zu stark erhitzt wurde, wird diese gräulich und stumpf. Hier sind einige wichtige Tipps, wie Ihre Schokoladenglasur ihren Glanz behält:

  • Schmelzen Sie die Schokolade im Wasserbad.
  • Beim Erwärmen sollte die Idealtemperatur bei ca. 28 bis 30 °C liegen. Die Schokolade hat die richtige Temperatur, wenn sie an der Messerspitze innerhalb weniger Minuten fest wird.
  • Tragen Sie die Glasur dünn auf und lassen Sie diese in Ruhe aushärten.
Jetzt heißt es - Auf die Plätzchen, fertig, los!

Plätzchenbacken ist keine Wissenschaft – aber eine Kunst aus Gefühl und Erfahrung. Mit der richtigen Vorbereitung, dem passenden Zubehör und ein paar einfachen Handgriffen gelingen selbst anspruchsvolle Rezepte. Also - ran an die Plätzchen! Wir wünschen viel Spaß beim Backen und Naschen Ihrer kleinen Meisterwerke!