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Sommerbacken: So gelingt der Obstkuchen

Backen im Sommer: 5 Tipps für den perfekten Obstkuchen

Die reifen Früchte platzen vor Geschmack, Süße und intensiven Farben. Tief-lila Zwetschgen, aromatische Aprikosen und fruchtig-süße Äpfel stimmen auf den langsam einkehrenden Spätsommer ein. Was gibt es besseres als aus dem schmackhaften Obst saftige, sommerliche Obstkuchen zu zaubern? Doch gerade in den heißen Sommermonaten bringt das Backen Herausforderungen mit sich. Sahne flockt schneller aus, Teige kleben und Früchte geben viel Saft ab. Mit den richtigen Kniffen gelingt Ihr Sommergebäck trotzdem perfekt. Hier kommen unsere 5 besten Tipps. 

1. Den perfekten Teig wählen

Im Sommer sind luftige Biskuit- oder Rührteige eine perfekte Wahl. Sie schmecken angenehm frisch und harmonieren wunderbar mit Früchten wie Beeren, Pfirsichen oder Aprikosen. Doch auch ein Hefeteig macht besonders im Spätsommer, bestückt mit Pflaumen oder Zwetschgen eine gute Figur. Doch welcher Teig ist nun der Beste für einen leckeren Obstkuchen? Hier sind unsere short facts zum Thema Obstkuchenboden für Sie:

Mit einem Mürbeteig sind Sie in puncto Stabilität auf der richtigen Seite! Denn ein Mürbeteigboden ist fest und weicht nicht so schnell durch. Wenn Sie Ihren Kuchen gern schon am Vortag backen möchten, ist ein Mürbeteigboden die beste Wahl.

Einen Kuchenboden aus Biskuitteig sollten Sie immer frisch am selben Tag backen. Denn ein Biskuitboden ist sehr locker und fluffig. er würde über Nacht seine Leichtigkeit verlieren und durch die Früchte schnell durchgeweicht werden. Wenn Sie Ihren Biskuitboden z.B. mit Beeren belegen möchten, gibt es einige Tipps, wie Sie das  schnelle Durchnässen verhindern können:

  • Bestreichen Sie den Kuchenboden mit einer sehr dünnen Schicht Kuvertüre oder bestreuen Sie ihn mit Sahnesteifpulver oder gemahlenen Mandeln als Schutzschicht.
  • Lassen Sie die Früchte nach dem Waschen vollständig abtropfen.
  • Bevor Sie den Tortenguss über den Belag geben, stellen Sie den Kuchen ca. 15 Minuten in den Kühlschrank. Der Tortenguss wird schneller fest und der Boden weicht nicht auf. 

Möchten Sie Ihren Obstkuchen mit einem Hefeteig backen, sollten Sie die etwas sauren Früchte, die vorher gezuckert werden, zusätzlich mit etwas Speisetärke betreuen. Dies bindet die Flüssigkeit, so dass der Kuchenboden nicht so sehr durchnässt.

Für Tartes, Quiches & Co. empfiehlt es sich, den Teig blind zu backen. Damit bleibt er schön knusprig.

So funktioniert´s: Nachdem der Teig dünn in der Form ausgelegt ist, stechen Sie ihn mit einer Gabel mehrmals ein. Legen Sie den Boden mit Backapier aus und füllen Sie Backperlen oder trockene Hülsenfrüchte gleichmäßig darauf. Backen Sie den Boden ca. 10 Minuten bei 180 °C Umluft. Entfernen Sie danach Backpapier sowie Backperlen und geben Sie den Teig nochmals 10 Minuten bei 180 °C Umluft in den Backofen. Nun ist der Kuchenboden schön flach und fest - bereit zum Füllen!

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2. Die passende Backform verwenden

Für Obstkuchen eignen sich besonders Springformen oder Tarteformen mit Hebeboden. Sie sorgen dafür, dass Sie den Kuchen leicht aus der Form lösen können, ohne dass die saftige Füllung zerdrückt wird. Es gibt unzählig viele Backformen in verschiedenen Materialien und Maßen - hier haben Sie die Qual der Wahl!

Damit die Entscheidung für Ihre neue Obstkuchenform einfacher wird, haben wir die vier wichtigsten Materialien für Sie unter die Lupe genommen: 

  • Metall- Backformen: Hier ist die Auswahl sehr groß - es gibt sie aus Aluminiumguss, Edelstahl, Blech und mit oder ohne Beschichtung. Sie sind sehr robust und langlebig. Durch die sehr gute Wärmeleitfähigkeit werden Kuchen besonders zügig und gleichmäßig durchgebacken. Ist keine Beschichtung vorhanden, müssen die Formen sehr gründlich eingefettet werden, damit nichts anhängt. Exzellente Metallbackformen gibt es z.B. von Städter, Kaiser und Birkmann.
  • Emaille-Backformen: Sie sind nicht nur schnitt- und kratzfest, sondern auch fruchtsäurebeständig und rostfrei. Außerdem sind Emailleformen sehr hitzebständig und können Wärme sehr gut leiten und verteilen. Besonders für Obstkuchen ist das ideal, da sie gleichmäßig bräunen, ohne dass der Teig durchweicht. Doch auch hier sollten Sie die Formen gut einfetten, um ein Anhaften zu vermeiden. Wer mit einer stylischen Backform besonderen Retro-Charme am Tisch versprühen möchte, ist mit einer Emaille-Form von Riess Emaille oder Kockums sehr gut beraten!
  • Silikon-Backformen: Da sie sehr flexibel sind, lassen sich Kuchen sehr einfach und ohne Anhaften aus der Form lösen. Silikon leitet die Wärme weniger, sodass die Kuchen meist etwas heller bleiben, was im Sommer oft von Vorteil ist. Hochwertige Silikonbackformen erhalten Sie in unserem Shop z.B. von Lurch, Dr. Oetker sowie Betty Bossi.
  • Keramik-Backformen: Sie zeichnen sich durch eine hohe Hitzebeständigkeit aus und leiten die Wärme sehr gut. Der Kuchen lässt sich aufgrund der Antihaftwirkung sehr gut aus der Form lösen. Das i-Tüpfelchen für alle Ästheten: Die schönen Keramikformen sind perfekt zum Servieren am Tisch geeignet! Emile Henry, Le Creuset und Pillivuyt sind Top Marken, wenn es um hochwertige, langlebige Keramikformen geht.
3. Cremes stabilisieren statt zerfließen lassen

Schwere Buttercremes sind im Hochsommer nicht die beste Wahl, da sie schnell weich werden. Empfehlenswert sind Joghurt-, Quark- oder Frischkäsecremes, die erfrischend schmecken und bekömmlicher sind. Damit die feine Creme nicht zusammenfällt und an Stabilität gewinnt, verwenden Sie beim Schlagen der Sahne Gelatine oder pflanzliches Bindemittel (Agar-Agar). Mit einer Küchenmaschine oder einem Handmixer mit mehreren Stufen bekommen Sie die perfekte Konsistenz. Auch eine gekühlte Edelstahlschüssel und kalte Schneebesen sorgen dafür, dass die Sahne länger Stand hat.

 

 

4. Das richtige Obst auswählen & vorbereiten

Bei der Wahl der Früchte sind Ihnen keine Grenzen gesetzt. Setzen Sie am besten auf regionales Obst, welches gerade Saison hat. Denn das ist reif, frisch und voller Geschmack! Möchten Sie doch einmal auf exotische Früchte zurückgreifen, bereiten Sie Ananas, Kiwi, Papaya oder Feigen nicht in Verbindung mit Gelatinecremes zu. Denn diese Früchte enthalten ein Enzym, das die Gelatine auflöst. 

Möchten Sie Ihren Kuchen mit Beeren bestücken, bestreuen Sie diese mit etwas Stärke und rühren sie ein Mal um, so dass jede Frucht ummantelt ist. So wird überschüssige Flüssigkeit gebunden und der Teigboden wird nicht matschig.

So bleibt das Obst länger frisch und bissfest:

  • Verwenden Sie frisches Obst, das nicht so lange gelagert wurde.
  • Schneiden Sie die Früchte wie z.B. Äpfel, Pflaumen oder Pfirsiche erst kurz vor dem Backen. Dies verkürzt die Oxidation und damit bleiben die Nährstoffe länger erhalten.
  • Beträufeln Sie geschnittenes oder geriebenes Obst mit etwas Zitronensaft, um den Vitaminverlust und eine Bräunung der Früchte zu vermeiden.
  • Backen Sie bei möglichst niedrigen Temperaturen, damit das Obst nicht zerfällt und die Nährstoffe nicht so schnell abgebaut werden. 
  • Auch die Länge der Backzeit ist entscheidend. Je kürzer Obst gegart wird, desto geringer ist der Nährstoffverlust.
  • Entscheiden Sie sich für eine No-Bake-Variante, behält das Obst seine Vitamine und bleibt länger frisch.
5. Den Kuchen richtig kühlen und lagern

So verführerisch es auch ist - Ihr Obstkuchen sollte nach dem Backen vollständig auskühlen, bevor er angeschnitten wird. Dadurch kann die Fruchtfüllung fest werden und der Kuchen lässt sich sauber portionieren. Stellen Sie den frisch gebackenen Kuchen am besten auf ein Abkühlgitter, damit sich am Boden kein Kondenswasser bildet und der Kuchenboden trocken bleibt.

Erst wenn der Kuchen vollständig ausgekühlt ist, kann er im Kühlschrank gelagert werden. Decken Sie den Kuchen immer gut ab, damit er nicht austrocknet. Für den Transport im Sommer verwenden Sie am besten Boxen mit Kühl-Akkus oder Kühltaschen, die fürs Picknick sehr praktisch in der Handhabung sind.

Ist die Kaffeetafel schon eingedeckt? Hier finden Sie besondere Schätze, die perfekt mit Ihrem Obstkuchen harmonieren!