Brotmesser - Sägen und nicht Reißen
Der Job eines Brotmessers ist, wie der Name schon sagt, das Schneiden bzw. Sägen von Brot. Der Wellenschliff der Klinge wird mit jeder Kruste fertig. Egal, ob hartes oder weiches Brot, knusprige Braten oder sogar die Schwarte vom Speck. Wir raten aber davon ab, Fleisch und feines Gemüse mit einem Messer mit Wellenschliff zu schneiden. Der Wellenschliff ritzt das Schnittgut an, was zu einer Zerfaserung führt. Für besonders große Landbrote gibt es Brotmesser mit einer längeren Klinge. Der Wellenschliff erfordert kein Nachschärfen.
Beispielhaft seien hier die Brotmesser von Güde oder Windmühlenmesser genannt. Franz Güde hat damals den speziellen Wellenschliff erfunden, der nun seit vielen Jahren weltweit von den meisten Messerherstellern praktiziert wird. Das Original, das Brotmesser Franz Güde, wird seit nun 60 Jahren unverändert bei Güde hergestellt. Das Messer ist 45 cm lang, wiegt 380 Gramm und ist damit ein echtes Schwergewicht. Aber die Größe des Messers ist die logische Folge seiner Funktion. Ein frisches Brot sollte gesägt und nicht durch Druck zerquetscht werden. Da die Klinge, um sägen zu können, 10 cm länger sein muß als das Brot, ein ordentliches Brot aber 20 cm breit ist, muß die Klinge über 30 cm lang sein. Oder das Brotmesser Grandmoulin von Windmühlenmesser: Dieses einzigartige Brotmesser ist mehrfach ausgezeichnet für sein hervorragendes Design u.a. mit dem reddotdesign award 2004, if design award 2005, Design Plus Award 2003. Die außergewöhnlich breite Klinge hat eine sehr gute gerade Schnittführung, auch wenn man ganz dünne Brotscheiben schneiden will. Der gebogene Schwung der Schneide entspricht der Fortführung der natürlichen wiegenden Handbewegung beim Schneiden.




