Ein Stiefel voll Glückseligkeit - Italiens kulinarische Schätze
Schmausen, parlieren, es sich gut gehen lassen, - uneingeschränkt eine der Lieblingsbeschäftigungen der Italiener. Was hierzulande nicht selten als Notwendigkeit betrachtet wird, gerät bei unseren Nachbarn jenseits der Alpen zu einer lustvollen Hauptsache. Dass die italienische eine bodenständige Küche der Regionen ist, macht ihre enorme Faszination aus. Auch die Einwohner sehen sich ja mehr als Toskaner, Sizilianer, Apulier, Neapolitaner, Sarden, Venetier, Römer .. Was kaum verwundert, schließlich wurde das Land erst 1861 zu einer geeinten Nation geformt, als das Königreich Italien ausgerufen und der Bourbonenspross Vittorio Emmanuele zum König gekrönt wurden. 150 Jahre später flammt die Diskussion darüber, ob Italien überhaupt eine Nation sei, erneut auf.
Was uns nicht hindert, die italienische Küche als Bestandteil der italienischen Kultur mit großer Inbrunst anzubeten. Und mit Respekt anzuerkennen, dass Italien mit den regionalen Gegebenheiten virtuos umgehen und aus einer Handvoll Wildkräuter, regionalem Getreide und Käse eine kleine Köstlichkeit zaubern kann. Die Kunst, aus wenig etwas richtig Gutes zu machen, liegt dem italienischen Koch im Blut. Zutaten von Qualität wachsen direkt vor der Haustür und historische Einflüsse tun ein weiteres. Allein die Grandezza, die sich in einfacher, aber frischer Pasta mit Olivenöl, Pfeffer und Basilikum auftut!



























