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Kochen und Braten mit Gusseisen

Für feinste Röstaromen: Das Geheimnis des richtigen Anbratens

Gusseisen ist in der Küche längst kein Geheimtipp mehr - es steht für Geschmack, Haltbarkeit und echte Handwerkskunst. Ob saftiges Steak, knusprige Bratkartoffeln oder ein aromatischer Eintopf - wer mit Gusseisen kocht, erlebt eine ganz neue Dimension des Genusses. Damit Ihre Gusseisenpfanne oder -topf ihr volles Potenzial entfaltet, haben wir 6 wertvolle Tipps zusammengestellt, die Ihnen zeigen, worauf es beim Kochen und Braten mit Gusseisen wirklich ankommt.

1. Die richtige Größe wählen

Der Bodendurchmesser Ihrer Gusseisenpfanne oder Ihres Gusseisentopfes sollte der Größe Ihrer Kochquelle entsprechen. Zu große Kochquellen verursachen eine Überhitzung der Seitenwände und können zu einer Beschädigung der Griffe führen.

2. Die richtige Temperatur einstellen

Aufgrund der typischen Wärmespeichereigenschaften benötigen Produkte aus Gusseisen nicht die höchsten Temperatueinstellungen. Wärmen Sie niemals auf höchster Stufe vor, sondern verwenden Sie mittlere oder niedrige Hitze als Idealtemperaturen. Anbrattemperaturen können auf mittleren Kochstufen erreicht werden.

Unnötig hohe Kochtemperaturen und nachfolgende Überhitzung können zu einer dauerhaften Beschädigung der emaillierten Oberflächen führen. Dies hat zur Folge, dass die Speisen anbrennen.

Bei Gasherden kann die Kochitze durch Beobachtung der Flammengröße beurteilt werden. Mit der Einstellung "hoch" schießen die Gasflammen über den Boden der Gusseisenpanne oder des Gusseisentopfes hinaus. Bei mittlerer Hitze sollten sich die Gasflammen nicht über die Hälfte des Bodens Ihrer Gusseisenpfanne oder Ihres Gusseisentopfes hinweg ausdehnen und bei niedriger Einstellung sollte die Gasflamme nur den mittleren Bereich des Bodens bedecken.

3. Das richtige Öl verwenden

Geben Sie zum Braten immer ein wenig Öl oder Fett hinzu, bis die Bodenfläche völlig bedeckt ist. Die tatsächliche Menge hängt immer vom Bratgut und Ihrer Pfanne ab. Wir empfehlen die Verwendung von Mais- oder Nussölen, die hitzebeständiger sind und für eine gute Bräunung des Bratguts sorgen. Ein hitzebeständiges Öl sorgt dafür, dass das Bratgut statt zu kochen tatsächlich brät. So locken Sie die Röstaromen gezielt hervor und erhalten ein geschmacklich kräftiges Ergebnis.

Erhitzen Sie das Öl ausreichend (sichtbare Bildung kleiner Wellen an der Oberfläche). In heißem Zustand beginnen Butter und andere Fette zu schäumen und Blasen zu bilden. Sie dürfen jedoch auf keinen Fall Rauch entwickeln oder bräunen. Bei Rauchentwicklung des Öls oder Fettes die Gusseisenpfanne sofort von der Kochstelle nehmen, und vor erneuter Verwendung etwas abkühlen lassen. Rauchentwicklung ist häufig ein Anzeichen für eine zu hohe Kochhitze. Bei starker Bräunung sollten Sie sich lieber von dem Öl oder Fett trennen und den Vorgang mit niedrigeren Temperaturen wiederholen.

4. Bratgut richtig vorbereiten

Tupfen Sie Fleisch oder Fisch vor dem An- und Kurzbraten mit Küchenpapier trocken. Nasses Fleisch kann an der Oberfläche haften und Wasser in das Öl übertragen, wodurch die Temperatur verringert wird. Dies kann zu einer gedämpften Erscheinung Ihres Bratgutes anstatt einer gleichmäßig gebräunten Oberfläche führen. Das Ablösen von Pfannkuchen, Omelett usw. wird sich nach mehrmaliger Benutzung durch die Bildung einer Oberflächenpatina verbessern.

5. Geeignete Kochutensilien verwenden

Nutzen Sie am besten Kochutensilien aus Holz, Plastik oder wärmebeständigem Nylon. Schneiden Sie Ihr Kochgut nicht in der Pfanne. Verwenden Sie Topflappen, um Kochgeschirr mit Metallgriffen anzuheben. Stellen Sie heiße Pfannen auf einen Untersetzer, ein Brett oder ein Tuch, aber niemals auf eine ungeschützte Arbeitsfläche.

6. Den richtigen Deckel aufsetzen

Die Verwendung eines Deckels aus hitzebeständigem Material ist bei Speisen und Gerichten, bei denen der Flüssigkeitsverlust reduziert werden soll, besonders zu empfehlen. Entweder Sie nutzen einen Gusseisendeckel, der bei allen Brätern und Töpfen von Le Creuset, Staub oder Küchenprofi mitgeliefert wird oder einen Glasdeckel. Ein Glasdeckel erlaubt Ihnen, den Kochvorgang jederzeit ohne Beeinträchtigung der Kochtemperatur zu beobachten. Die von uns angebotenen Deckel sowie die dazugehörigen Pfannen, Bräter und Töpfe sind so aufeinander abgestimmt, dass sie optimal schließen.

Der Glasdeckel hält das Kochgut saftig und schmackhaft, wahrt die Kochfeuchtigkeit, verwandelt die Pfanne in einen Pochierer oder eine Kasserolle, und hält die Oberfläche Ihres Herdes beim Braten sauber.

Erfahren Sie hier, wie Sie Ihr Gusseisen Kochgeschirr richtig pflegen und lange Freude daran haben: