

Gemüse, das knackig bleibt, Nudeln mit Röstaromen und Fleischstreifen, die in wenigen Minuten gar sind: Eine Wokpfanne bringt die Garweise des Woks in die Alltagsküche. Sie verbindet den hohen, schräg ansteigenden Rand des Woks mit dem flachen Boden einer Bratpfanne und funktioniert damit auf jedem Herd, auch auf Induktion und Glaskeramik. Dieser Ratgeber zeigt, was eine Wokpfanne von Wok und Bratpfanne unterscheidet und worauf Sie beim Kauf achten sollten.
Wokpfanne, Wok oder Bratpfanne?
Der klassische Wok ist tief und rundlich, hat nur eine kleine Bodenfläche und wird meist mit zwei Seitengriffen oder Stiel und Gegengriff geführt. Er entfaltet seine Stärken auf Gas oder mit Wokring und ist mit 32 bis 36 Zentimetern oft auf größere Mengen ausgelegt. Die Bratpfanne dagegen hat einen breiten Boden, aber einen niedrigen Rand, beim Schwenken fliegt schnell etwas heraus.
Die Wokpfanne liegt dazwischen. Ihr Boden ist breit und flach, damit sie auf Induktion und Glaskeramik vollen Kontakt zur Kochfläche hat. Der Rand steigt hoch und schräg an, sodass sich Zutaten schwenken und an der Wand entlang schieben lassen, ohne herauszufallen. Mit einem Durchmesser von meist 28 bis 32 Zentimetern und einem langen Stiel passt sie in jeden Pfannenschrank und ersetzt im Alltag oft die große Bratpfanne.
Wofür sich eine Wokpfanne eignet
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Das Material kurz erklärt
Wokpfannen aus Gusseisen speichern viel Wärme und halten die Temperatur auch dann, wenn eine große Portion kaltes Gemüse in die Pfanne kommt. Aluguss mit Antihaftbeschichtung ist leichter und pflegeleicht, braucht aber Schonung vor Metallwerkzeug und Überhitzung. Ausführlich vergleichen wir die Materialien in unserem Ratgeber zu Woks.
Die Marken im Überblick
Am häufigsten gefragt sind bei uns die Skeppshult Wokpfannen aus unbeschichtetem Gusseisen, mit Holzgriff oder Walnussgriff und einem Ausgießer am Rand. Aus Aluguss mit Antihaftbeschichtung kommen die Spring Wokpfannen der Serien Brigade Ultimate und Vulcano Classic, die Berndes Wokpfannen, die ELO Wokpfanne Treva mit Gegengriff, die Krüger Wokpfanne Leipzig und die Schwenk- und Rührpfanne von Woll.
Welche Wokpfanne für wen?
Fazit
Die Wokpfanne ist die richtige Wahl, wenn Sie Wok-Gerichte auf Induktion oder Glaskeramik zubereiten und dabei eine Pfanne für den Alltag suchen. Entscheidend sind der breite, flache Boden und ein hoher, schräger Rand. Beim Material wählen Sie zwischen der Wärmespeicherung von Gusseisen und dem geringen Gewicht von Aluguss.
Häufige Fragen zu Wokpfannen (FAQs)
Kann ich eine Wokpfanne als Ersatz für die Bratpfanne nutzen?
Ja, für die meisten Gerichte. Nur beim Braten großer, flacher Stücke wie Schnitzel oder mehrerer Steaks nebeneinander ist die Bratfläche kleiner als bei einer gleich großen Bratpfanne.
Kann ich in einer Wokpfanne frittieren?
Kleine Mengen ja, der hohe Rand hält Spritzer zurück. Füllen Sie die Pfanne höchstens zu einem Drittel mit Öl und lassen Sie sie beim Frittieren nicht unbeaufsichtigt.
Wie schwenke ich richtig?
Die Pfanne am Stiel leicht nach vorn schieben und mit einem kurzen Ruck zurückziehen. Die Zutaten rutschen am schrägen Rand hoch und fallen gewendet zurück. Zum Üben eignen sich Reis oder klein geschnittenes Gemüse.
Warum gart mein Gemüse, statt zu braten?
Meist ist die Pfanne zu voll oder nicht heiß genug. Zutaten in kleinen Portionen nacheinander anbraten und die Pfanne vorher gut vorheizen, dann verdampft die Feuchtigkeit sofort.
Welches Öl eignet sich für die Wokpfanne?
Hoch erhitzbare Öle wie Erdnussöl oder raffiniertes Rapsöl. Sesamöl gibt Aroma, wird aber erst am Ende zugegeben.