
Emile Henry – Keramik-Kochgeschirr aus Burgund

Im südburgundischen Marcigny stellt Emile Henry seit 1850 Kochgeschirr aus Keramik her – heute in sechster Familiengeneration und noch immer am selben Standort. Der Ton stammt aus der Region, jede Form wird gegossen, glasiert und von den Handwerkern der Manufaktur gefertigt und signiert. Aus dieser langen Töpfertradition ist ein Sortiment entstanden, das Kochen, Backen und Servieren verbindet: von der Tajine über den Bräter bis zur Tarteform. Emile Henry produziert in Frankreich (Made in France).
Was Emile-Henry-Keramik ausmacht
Grundlage ist hochgebrannter Burgunder Ton mit einer bei 1150 °C gebrannten Glasur. Daraus entsteht eine glatte, widerstandsfähige und besonders stoßfeste Oberfläche, die sich nach dem Kochen leicht reinigen lässt und spülmaschinengeeignet ist – auch dann, wenn im Gratin einmal etwas angebrannt ist. Die Keramik ist temperaturwechselbeständig: Geschirr kann direkt aus dem Gefrierschrank in den vorgeheizten, bis zu 250 °C heißen Ofen gestellt werden. Die Céradon®-Technologie macht die Oberfläche zusätzlich widerstandsfähig gegen mechanische und thermische Belastung.
Herd oder Ofen? Die zentrale Frage vor dem Kauf
Bei Emile Henry entscheidet vor allem der Einsatzzweck, welche Keramik die richtige ist.
Die 2005 entwickelte Flame®-Keramik ist für die direkte Hitze gemacht: Sie lässt sich auf Gas- und Elektroherd (auch Halogen) verwenden und wandert anschließend in den Ofen. Auf Induktionsherden funktioniert Flame® mit einer Induktionsscheibe (Adapterplatte). Diese Serie ist die richtige Wahl zum Anbraten, Schmoren und Kochen auf dem Herd – etwa Bräter und Tajine.
Die klassische, hochgebrannte Ofenkeramik ist für den Ofen und den Tisch gedacht: zum Backen, Gratinieren und zum Servieren – etwa Back-, Tarte- und Auflaufformen.
Die Serien und Sortimentsbereiche
Tajinen
Die Tajinen aus Flame®-Keramik eignen sich für sanftes, schonendes Braten, Anbraten und Schmoren. Unter dem geschwungenen, emaillierten Deckel zirkulieren Dampf und Aromen, und beim Servieren halten die Tajinen die Speisen lange warm.
Schmortöpfe & Bräter
Bräter und Schmortöpfe von Emile Henry sind auf lange, schonende Garvorgänge ausgelegt und vielseitig einsetzbar: Fleisch zunächst auf dem Herd anbraten, dann schmoren oder die Kasserolle in den Ofen geben – mit einem Gerät. Ein Deckel mit Struktur an der Unterseite führt die Kondensflüssigkeit zurück ins Gargut.
Patisserie &
Backformen
Die hochbrennbare Ofenkeramik verteilt die Hitze gleichmäßig – von der Quiche über Tarte und Brioche bis zur Crème brûlée. Die Formen sind zugleich dekorativ genug, um damit direkt am Tisch zu servieren.
Brotbackformen
In der Kasten-Brotbackform wird Brot außen knusprig und innen locker, ganz ohne Zugabe von Wasser: Luftlöcher in Deckel und Boden regulieren das Backklima. Das gelingt auch bei schwächeren oder glutenfreien Mehlen. Die runde Brotbackform „Le Pain“ mit Haube ahmt das Klima eines Brotbackofens nach und sorgt für eine kräftige Kruste bei lockerer Krume.
Welche Emile-Henry-Form für wen?
Wer auf dem Herd anbraten, schmoren und kochen möchte, greift zur Flame®-Keramik – zu Bräter, Schmortopf oder Tajine. Für Aufläufe, Gratins und zum Servieren am Tisch eignet sich die klassische Ofenkeramik. Wer regelmäßig Kuchen, Tartes oder Quiches backt, findet in den Patisserie- und Backformen die passende Wahl, und für selbst gebackenes Brot sind die Kasten-Brotbackform und die Haubenform „Le Pain“ gemacht. Ein Hinweis für Induktionsherde: Die Flame®-Artikel lassen sich hier mit einer Induktionsscheibe nutzen.
Ob Flame®-Bräter für den Herd, Tajine zum Schmoren oder Tarte- und Brotbackform für den Ofen – wenn Sie wissen möchten, welche Emile-Henry-Form am besten zu Ihnen passt, beraten wir Sie gern.

























































